Shopify Rabattcode für einzelne Produkte: Was Warenkorb und Checkout anzeigen, und wie Du Rabatte vor Black Friday testest
Das Wichtigste in Kürze
- Shopify rechnet einen Rabatt auf einzelne Produkte je Position und gibt dem Theme für jede Position den alten Preis, den neuen Preis und den Namen des Rabatts mit. Anzeigen muss es das Theme.
- Ein Rabattcode kann laut Shopify-Hilfe für bis zu 100 bestimmte Produkte, Varianten und Kunden gelten, für mehr nimmst Du eine Kollektion. Höchstens 25 automatische Rabatte sind gleichzeitig aktiv, Rabatte aus Apps zählen mit.
- Pro Bestellung sind höchstens fünf Codes für Produkt- oder Bestellrabatte und ein Versandcode möglich. Zwei Produktrabatte auf derselben Position gibt es nur mit Shopify Plus.
- Seit dem 2. Oktober 2026 lassen sich Rabatte in Rollouts erst an einen Teil der Besucher ausspielen und gegen das bisherige Angebot testen. Experimente gibt es ab dem Tarif Grow.
- Ein allgemein bekanntgegebener Rabattcode fällt laut IT-Recht Kanzlei unter die 30-Tage-Regel der Preisangabenverordnung. Vier Wochen vor Black Friday ist eine Testbestellung mit gemischtem Warenkorb der beste Weg, Anzeige und Preise zu prüfen.
Ein Shopify Rabattcode für einzelne Produkte ist ja schnell angelegt. Die Frage danach ist schwerer zu beantworten. Sieht der Kunde im Warenkorb und im Checkout, auf welches Produkt der Code wirkt? Ein Fensterhändler mit eigenem Shopsystem hat das vor einer Aktion getestet, die nur für einen Teil des Sortiments galt. Die Summe stimmte. Im Warenkorb stand der Rabatt aber auch unter Positionen, für die er gar nicht galt, der Preis nach Abzug fehlte an der einzelnen Position, und die Bestellübersicht zeigte andere Preise als der Warenkorb. Bei einer früheren Aktion auf das ganze Sortiment war das niemandem aufgefallen, weil der Rabatt dort nur in der Summe stand.
Dieser Shop läuft nicht auf Shopify, die Frage stellt sich aber in jedem Shop. Vier Wochen vor Black Friday am 27. November 2026 ist ein guter Zeitpunkt, sie mit einer Testbestellung im eigenen Shop zu klären. Der Beitrag geht dafür der Reihe nach durch, wie Du den Rabatt anlegst, die Anzeige prüfst, Kombinationen verstehst und die Aktion mit Rollouts planst. Am Ende steht die Regel aus dem Preisangabenrecht, die beim Planen gern hinten runterfällt, der niedrigste Preis der letzten 30 Tage.
1Shopify Rabattcode anlegen: Betragsrabatt auf Produkte, als Code oder automatisch
Ein Rabatt, der nur für einen Teil des Sortiments gilt, ist in Shopify der Typ „Betragsrabatt auf Produkte“. Du findest ihn im Admin unter Rabatte, Rabatt erstellen. Dort wählst Du erstmal die Methode. Einen Rabattcode gibt der Kunde selbst ein, ein automatischer Rabatt greift von allein, sobald die Bedingungen im Warenkorb erfüllt sind. Den Wert gibst Du als Prozentsatz oder als festen Betrag an. Unter „Gilt für“ legst Du fest, ob der Rabatt für bestimmte Produkte oder für Kollektionen gilt. Mindestanforderungen wie ein Mindestbestellwert zählen dann nur die ausgewählten Produkte, nicht den ganzen Warenkorb.
Aus der Shopify-Hilfe solltest Du vor der Aktion diese Grenzen kennen. Ein Rabattcode kann für bis zu 100 bestimmte Kunden, Produkte und Varianten gelten. Wer mehr Produkte rabattieren will, legt eben eine Kollektion an und wählt sie unter „Gilt für“ aus. In der Shopify-Community hat diese Grenze 2023 schon einen Händler mit mehr als 100 Varianten aufgehalten. Außerdem können höchstens 25 automatische Rabatte gleichzeitig aktiv sein, Rabatte aus Apps zählen mit. Die Nutzung begrenzt Du insgesamt oder auf einmal pro Kunde, Shopify erkennt den Kunden dabei an E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Ein Rabatt ohne Enddatum läuft nicht ab, für eine Black-Friday-Aktion trägst Du Start und Ende also gleich mit ein.
Rabattcode oder automatischer Rabatt
Rabattcode
- Der Kunde gibt den Code im Checkout ein, je nach Theme auch im Warenkorb.
- Passt zu Postkarte, Newsletter und Rabattlink mit QR-Code.
- Bis zu 100 bestimmte Produkte, Varianten und Kunden je Code, darüber per Kollektion.
- Nutzung insgesamt oder einmal pro Kunde begrenzbar.
Automatischer Rabatt
- Greift ohne Eingabe im Warenkorb und im Checkout.
- Passt zu Aktionen, die für alle Besucher gelten sollen.
- Höchstens 25 gleichzeitig aktiv, Rabatte aus Apps zählen mit.
- Der Kunde muss alle passenden Produkte im Warenkorb haben, damit er greift.
Ein Code lässt sich ja auf eine Postkarte drucken oder per Newsletter verschicken, und Shopify erzeugt zu jedem Code einen Link, der den Rabatt beim nächsten Checkout des Besuchers schon einträgt. Wie das geht und was „Neukunde“ in Shopify heißt, steht im Beitrag zum Neukundenrabatt mit QR-Code. Ein automatischer Rabatt braucht keine Eingabe und greift schon im Warenkorb. Shopify weist aber darauf hin, dass der Kunde alle passenden Produkte im Warenkorb haben muss, sonst bleibt der Rabatt aus.
2Was Warenkorb und Checkout an der einzelnen Position zeigen
Shopify rechnet einen Produktrabatt schon je Position. Jede Position im Warenkorb trägt ihre Rabattzuweisungen, in der Theme-Sprache Liquid heißt das Feld line_level_discount_allocations. Darin stehen der ursprüngliche Preis, der Endpreis und der Name des Rabatts. Rabatte auf die ganze Bestellung stehen getrennt davon. Für Themes empfiehlt Shopify in seiner Entwickler-Dokumentation, an jeder Position den ursprünglichen Preis durchgestrichen neben dem neuen Preis zu zeigen und jeden Rabatt mit seinem Betrag aufzuführen. Rabatte auf den ganzen Warenkorb gehören zwischen Zwischensumme und Summe. Die Daten sind also da, das Theme muss sie eben auch ausgeben.
Beim Fensterhändler aus der Einleitung sah der Zielzustand nach der Korrektur so aus. Bei Aktionsprodukten stehen im Warenkorb der alte Preis, der Preis nach dem Produktrabatt und darunter der Endpreis nach dem Code, daneben die Prozente. Bei Produkten, die nicht an der Aktion teilnehmen, erscheint der Rabatt aus dem Code gar nicht mehr. In der Bestellübersicht stehen pro Produkt dieselben Preise und Prozente wie im Warenkorb, alle mit Mehrwertsteuer, die Nettoaufschlüsselung nur noch bei der Gesamtsumme. Das ist ein Beispiel aus einem Shop auf einem anderen System und keine Regel für Shopify. Als Maßstab für die eigene Testbestellung taugt es aber schon.
Wo der Kunde den Code eingibt
Laut Shopify-Hilfe geben Kunden den Code im Checkout ein. Seit dem 21. Mai 2025 nimmt aber auch der Warenkorb über seine Schnittstelle Rabattcodes an, ein Theme kann also ein Code-Feld im Warenkorb anbieten. Im öffentlichen Code des kostenlosen Themes Horizon auf GitHub gibt es so ein Feld, es hängt an der Theme-Einstellung „show_add_discount_code“. Im Code von Dawn stehen an der Position der durchgestrichene alte Preis, der Endpreis und darunter die Namen der Rabatte ohne Betrag, ein Code-Feld im Warenkorb gibt es dort nicht. Das habe ich am 28. Oktober 2026 im Code auf GitHub nachgelesen, in einem Shop getestet habe ich es nicht. Welche Version Dein Shop nutzt und ob eine Anpassung die Rabattzeilen entfernt hat, zeigt Dir nur die Testbestellung im nächsten Abschnitt.
Fehlt das Feld im Warenkorb, kannst Du das Theme anpassen lassen, den Rabattlink von Shopify nutzen, der den Code für den nächsten Checkout vormerkt, oder das Feld per App nachrüsten. „DF: Discount on Cart Input“ kostet ab 3,99 US-Dollar im Monat, „Discount in Cart & Link Banner“ ist mit Hinweis auf den Anbieter kostenlos und ohne Hinweis 2,99 US-Dollar im Monat (Stand 28. Oktober 2026). Beide Apps haben erst wenige Bewertungen, 14 und 3.
Für den Checkout selbst sagt die Dokumentation nicht, wie ein Rabatt an der einzelnen Position dargestellt wird. In der Shopify-Hilfe steht nur die Meldung für den Fall, dass ein Code nicht mit den vorhandenen Rabatten kombinierbar ist. Was Dein Kunde in der Bestellübersicht sieht, erfährst Du also nur, wenn Du selbst mal bestellst. Was sich am Checkout ohne Plus überhaupt ändern lässt, steht im Beitrag Shopify Checkout anpassen.
Warenkorb und Checkout mit fremden Augen
Im CRO-Sprint gehe ich Deinen Shop vom Produkt bis zur Bestellbestätigung durch, mit Testbestellungen und Hypothesen, die Du danach messen kannst.
3Die Testbestellung: Ein Produkt mit Rabatt, eines ohne
Die Testbestellung ist der Schritt, den ich vor jeder Aktion empfehle, weil alles davor nur Einstellungen sind. Sie braucht eigentlich nur einen gemischten Warenkorb und etwas Ruhe. Ein Warenkorb nur aus Aktionsprodukten zeigt Dir nämlich nicht, ob der Rabatt an der falschen Position erscheint.
Testbestellung vor der Aktion
Testrabatt anlegen
Betragsrabatt auf ein einzelnes Testprodukt, als Code, Nutzung auf einmal begrenzt, Start sofort.
Gemischten Warenkorb füllen
Das Aktionsprodukt und ein Produkt, das nicht an der Aktion teilnimmt.
Code anwenden und Warenkorb ansehen
Steht der Rabatt nur an der Aktionsposition, mit altem und neuem Preis und mit seinem Namen?
Checkout und Bestellübersicht prüfen
Stehen dort dieselben Preise und derselbe Rabattname wie im Warenkorb?
Bestellung abschließen und Belege vergleichen
Im Testmodus von Shopify Payments mit Testkarte bestellen, dann Bestellbestätigung und Rechnung gegen den Warenkorb halten.
Aufräumen
Testrabatt deaktivieren, Testbestellung stornieren oder archivieren, Testmodus ausschalten.
Mach den Durchlauf zweimal, einmal mit Code und einmal mit einem automatischen Rabatt, weil beide an unterschiedlichen Stellen greifen. Halte das Ergebnis ruhig mit Datum und Theme-Version fest, am besten als Screenshots von Warenkorb, Bestellübersicht und Bestellbestätigung. Das ist Deine Referenz, wenn im November eine Rabatt-App oder ein Theme-Update dazwischenkommt. Solange Shopify Payments im Testmodus läuft, kann kein Kunde bestellen. Plan den Test also in eine ruhige Stunde und schalte den Testmodus danach wieder aus, wie im Beitrag zum Shopify Shop erstellen beschrieben.
Beim Fensterhändler war bei der Aktion auf das ganze Sortiment nichts aufgefallen, weil der Rabatt nur in der Summe stand. Erst der Test mit einem Code für einen Teil des Sortiments hat gezeigt, dass die Zuordnung an der Position fehlte. Die drei Punkte wurden danach als Tickets umgesetzt, und der Testplan oben ging als Checkliste an den Kunden.
4Rabatte kombinieren: Was zusammen gilt und wo Plus nötig ist
Shopify unterscheidet Produktrabatte auf einzelne Artikel oder Kollektionen, Bestellrabatte auf die Zwischensumme und Versandrabatte. Welche davon zusammen gelten, stellst Du ja pro Rabatt unter „Kombinationen“ ein. In allen Tarifen lassen sich Bestellrabatt und Gratisversand, Produktrabatt und Gratisversand sowie Produktrabatte auf verschiedenen Positionen kombinieren. Produktrabatt mit Bestellrabatt und zwei Bestellrabatte zusammen gehen laut Hilfe nur, wenn der Checkout nicht mit checkout.liquid angepasst ist. Zwei Versandrabatte zusammen gibt es gar nicht. Und mehrere Produktrabatte auf derselben Position gibt es nur mit Shopify Plus.
Pro Bestellung kann ein Kunde höchstens fünf Codes für Produkt- oder Bestellrabatte und einen Versandcode nutzen. Gerechnet wird in fester Reihenfolge, zuerst die Produktrabatte auf die einzelnen Artikel, dann die Bestellrabatte auf die so verringerte Zwischensumme, zuletzt der Versand. Zwei prozentuale Bestellrabatte werden dabei beide auf die ursprüngliche Zwischensumme gerechnet, 10 % und 20 % ergeben zusammen 30 % und nicht 28 %. Passt ein Code nicht zu den Rabatten im Warenkorb, zeigt der Checkout die Meldung, dass der Rabatt nicht mit den vorhandenen Rabatten genutzt werden kann.
Was ein Rabatt Dich im Deckungsbeitrag kostet, rechnet der Beitrag zum Shopify AOV vor. Für Aktionen mit Gratis-Zugabe gibt es eine eigene Grenze. Ohne Plus sind Produkte aus einem Rabatt vom Typ „X kaufen, Y erhalten“ für weitere Produktrabatte gesperrt, mehr dazu im Beitrag zur Gratis-Zugabe im Warenkorb.
5Rabatte planen und testen mit Rollouts
Seit dem 2. Oktober 2026 kannst Du Rabatte in Rollouts aufnehmen. Laut Changelog spielst Du eine Aktion damit erst an einen Teil der Besucher im Onlineshop aus und weitest sie später aus. Du testest eine Rabattänderung gegen das bestehende Angebot und vergleichst die Conversion. Und Du schaltest einen Rabatt zusammen mit Theme- und Checkout-Änderungen in einem Rollout live. Die Bedingungen stehen in der Hilfe. Rollouts gibt es ab dem Tarif Basic, Experimente erst ab Grow. Ein Rabatt kann nur in einem laufenden Rollout stecken, pro Rollout sind bis zu 250 Rabatte möglich. Im Experiment bekommt die Kontrollgruppe keinen Rabatt. Start- und Enddatum des Rabatts gelten weiter, und Experimente und Rollouts unter 100 % wirken nur im Onlineshop.
Für Black Friday kannst Du die Aktion samt Startseiten-Banner und Checkout-Hinweis also als ein Paket terminieren und vorher an einem kleinen Teil der Besucher prüfen, ob die Anzeige stimmt. Die Kombinationseinstellungen des Rabatts gelten auch im Rollout weiter. Was Rollouts beim Testen können und wo ein Testing-Tool weiter nötig ist, steht im Beitrag zu Shopify Rollouts.
6Der niedrigste Preis der letzten 30 Tage: Was für Rabattcodes gilt
Kein Rechtsrat, nur die Einordnung, die ich selbst beim Planen einer Aktion brauche. § 11 der Preisangabenverordnung gilt laut IT-Recht Kanzlei gegenüber Verbrauchern und für Waren, unabhängig davon, ob sich die Ermäßigung auf ein Produkt, eine Warengruppe oder das ganze Sortiment bezieht. Erfasst sind Streichpreise, prozentuale Abzüge und auch allgemein bekanntgegebene Rabattcodes. Ausgenommen sind persönliche oder nicht allgemein bekanntgegebene Codes, Treueprogramme, Draufgaben wie „1 plus 1 gratis“ und Bundles gegenüber dem Einzelkauf der Bestandteile.
Für die Umsetzung unterscheidet die Kanzlei danach, wo der Kunde die Ermäßigung zuerst sieht. Wird der Rabatt erst im Warenkorb abgezogen, etwa über einen Code, muss der im Shop angezeigte Preis der niedrigste der letzten 30 Tage sein, eine zusätzliche Angabe ist dann nicht nötig. Steht die Ermäßigung direkt am Preis, also als Streichpreis oder als „10 € (minus 20 %)“, muss der niedrigste Preis der letzten 30 Tage in unmittelbarer Nähe dabeistehen. Der Europäische Gerichtshof hat am 26. September 2024 in der Sache C-330/23 entschieden, dass sich eine prozentuale Ermäßigung genau auf diesen Preis beziehen muss. Der Bundesgerichtshof hat am 9. Oktober 2025 (I ZR 183/24) ergänzt, dass der Preis klar erkennbar und gut lesbar sein muss, eine Fußnote in kleiner Schrift reicht nicht.
Wie kommt der Rabatt beim Kunden an?
Wo sieht der Kunde die Ermäßigung zuerst?
Allgemein beworbener Code oder automatischer Rabatt, Abzug erst im Warenkorb
Angezeigter Preis muss der niedrigste der letzten 30 Tage sein
Keine zusätzliche Angabe nötig. Eine Preiserhöhung kurz vor der Aktion würde die Referenz verschieben.
Ermäßigung direkt am Preis, als Streichpreis oder Prozentangabe am Produkt
Niedrigsten Preis der letzten 30 Tage direkt daneben nennen
Der Prozentsatz bezieht sich auf diesen Preis (EuGH C-330/23), eine Fußnote reicht nicht (BGH I ZR 183/24).
Persönlicher Code, Treueprogramm oder Draufgabe
§ 11 PAngV greift laut IT-Recht Kanzlei nicht
Nur solange der Code nicht allgemein bekanntgegeben wird. Sobald Du ihn öffentlich bewirbst, gilt wieder der erste Zweig.
Für Black Friday kommen Regeln dazu, die der Händlerbund zusammengetragen hat. „XX % auf alles“ ist nur zulässig, wenn es keine Ausnahmen gibt oder die Ausnahmen klar genannt sind. Preisgebundene Artikel wie Bücher dürfen nicht rabattiert werden und müssen als Ausnahme genannt sein. Eine befristete Aktion braucht Beginn und Ende und darf nicht verlängert werden. Den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage neben Aktionspreisen zeigt etwa die App „Complimus: Omnibus & Withdrawal“, kostenlos bis 100 Produkte, danach ab 14,99 US-Dollar im Monat (Stand 28. Oktober 2026). Und weil der 28. Oktober genau 30 Tage vor dem 27. November liegt, ist ab heute jeder Preis in Deinem Shop die Referenz für Deine Black-Friday-Aktion. Was bis dahin technisch noch zu erledigen ist, steht in der Black-Friday-Checkliste.
Vier Wochen bis Black Friday
Im Erstgespräch gehen wir Deine geplante Aktion durch, vom Rabatttyp über Kombinationen und die Anzeige im Warenkorb bis zur 30-Tage-Regel. 30 Minuten, ohne Folie.
Fazit
Shopify rechnet einen Rabattcode für einzelne Produkte sauber je Position, bis dahin ist alles Einstellung. Was der Kunde davon im Warenkorb sieht, hängt am Theme, und was er im Checkout sieht, zeigt Dir nur die eigene Bestellung. Der eingebaute Rabatt reicht, wenn die Aktion klar abgegrenzte Produkte oder Kollektionen betrifft und das Theme die Rabattzeilen an der Position ausgibt. Er reicht nicht, wenn zwei Produktrabatte auf derselben Position zusammenkommen sollen, das geht nur mit Plus, oder wenn eine Theme-Anpassung die Zeilen entfernt hat. Dann kommen eben ein Theme-Block, eine kleine App oder ein Entwickler in Frage, je nachdem, wie weit Dein Theme vom Standard entfernt ist.
Der erste Schritt: Leg heute mal einen Testcode für ein einzelnes Produkt an, bestell damit einen gemischten Warenkorb und vergleich Warenkorb, Bestellübersicht und Bestellbestätigung. Was nicht übereinstimmt, hast Du vier Wochen vor Black Friday noch in der Hand.
Häufige Fragen
Wo gibt der Kunde einen Shopify Rabattcode ein, im Warenkorb oder erst im Checkout?
Laut Shopify-Hilfe im Checkout. Seit Mai 2025 nimmt auch der Warenkorb über seine Schnittstelle Codes an, deshalb haben manche Themes wie Horizon ein Feld im Warenkorb, Dawn im Standard nicht. Fehlt das Feld, rüsten Apps es für wenige Euro nach, oder Du nutzt den Rabattlink von Shopify, der den Code für den nächsten Checkout vormerkt.
Kann ein Rabattcode für mehr als 100 Produkte gelten?
Über die Einzelauswahl nicht. Ein Code kann laut Shopify-Hilfe für bis zu 100 bestimmte Kunden, Produkte und Varianten gelten. Für mehr legst Du eine Kollektion an und wählst sie unter „Gilt für“ aus.
Wie schließe ich bestimmte Produkte von einem Rabattcode aus?
Eine Ausschlussliste gibt es in Shopify nicht. Du drehst die Logik um und begrenzt den Rabatt auf die Produkte oder die Kollektion, die teilnehmen sollen. Alles andere bleibt zum vollen Preis. So lautet auch die Antwort in der Shopify-Community auf diese Frage.
Warum lässt sich ein Bestellrabatt nicht mit einem Produktrabatt kombinieren?
Die Kombination muss bei beiden Rabatten unter „Kombinationen“ erlaubt sein. Außerdem geht Produktrabatt plus Bestellrabatt laut Shopify-Hilfe nur in Shops, deren Checkout nicht mit checkout.liquid angepasst ist. Zwei Produktrabatte auf derselben Position brauchen Shopify Plus.
Wie viele Rabattcodes kann ein Kunde in einer Bestellung nutzen?
Höchstens fünf Codes für Produkt- oder Bestellrabatte und einen Versandcode. Gerechnet wird zuerst der Produktrabatt auf die Artikel, dann der Bestellrabatt auf die verringerte Zwischensumme, zuletzt der Versand.
Muss ich bei einem Rabattcode den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben?
Laut IT-Recht Kanzlei fällt ein allgemein bekanntgegebener Code unter § 11 der Preisangabenverordnung. Wird der Rabatt erst im Warenkorb abgezogen, muss der angezeigte Preis der niedrigste der letzten 30 Tage sein, eine zusätzliche Angabe ist nicht nötig. Persönliche Codes sind ausgenommen. Das ist keine Rechtsberatung, im Zweifel fragst Du Anwalt oder Händlerbund.
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