Shopify Shop erstellen: Schritt für Schritt zum ersten Verkauf, und was die KI Dir dabei abnimmt
Das Wichtigste in Kürze
- Einen Shopify Shop erstellen kannst Du in neun Schritten selbst: Konto, Grundeinstellungen, Theme, Produkte, Zahlarten, Versand, Rechtstexte, Domain und Testbestellung, dazu wenige Apps.
- Shopify bietet laut Preisseite drei Tage kostenlos und danach drei Monate zum Einstiegspreis an. Der Tarif Basic kostet laut Preisseite vom 13. Oktober 2026 36 € im Monat oder 27 € bei jährlicher Zahlung.
- Die deutschen Pflichtpunkte macht Dir kein Assistent: Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung, der Widerrufsbutton nach § 356a BGB und die Steuereinstellung sind Deine Entscheidungen.
- Sidekick und der KI-Shop-Builder sparen den ersten Entwurf des Designs. Steuern, Recht, Zahlarten und Versand bleiben Handarbeit.
- Selbst bauen passt bei überschaubarem Sortiment und Standard-Theme. Erstellen lassen lohnt sich eher mit festem Starttermin, Design als Verkaufsargument, mehreren Märkten oder Anbindungen an Warenwirtschaft und Buchhaltung.
Wer einen Shopify Shop erstellen will und danach sucht, bekommt oben Shopify selbst, einen Zahlungsanbieter und Agenturen, die den Shop für Dich bauen wollen. Die Schrittanleitungen dahinter sind eigentlich in Ordnung, hören aber da auf, wo es in Deutschland knifflig wird: beim Impressum, bei der Steuereinstellung, beim Widerrufsbutton, der seit dem 19. Juni 2026 Pflicht ist, und bei der Frage, wann Selbermachen mehr Zeit kostet als es spart. Diese Punkte bekommen hier eigene Absätze.
Die Reihenfolge der Schritte ist die, in der ich einen Launch aufsetze. Zu jedem Schritt sage ich, was Du vor dem Start entscheiden musst und was Du später nachziehen kannst. Preise und Einstellungen habe ich am 26. Oktober 2026 in der Shopify-Hilfe und auf der Preisseite nachgesehen. Shopify ändert beides öfter, schau also im Zweifel noch mal in Deinen Admin.
Die neun Schritte im Überblick
Konto anlegen und Tarif wählen
Drei Tage testen, dann Basic. Höhere Tarife erst, wenn Gebühren oder Mitarbeiterkonten es rechtfertigen.
Grundeinstellungen für Deutschland
Shop-Adresse, Euro, Zeitzone, Steuern und der Markt Deutschland.
Theme wählen, mit oder ohne KI
Ein kostenloses Theme reicht für den Start, Sidekick liefert den ersten Entwurf.
Produkte anlegen
Vorher entscheiden, was Produkt und was Variante ist.
Zahlarten
Shopify Payments, PayPal, Klarna, dazu Kauf auf Rechnung manuell.
Versand
Zonen, Preise und der Weg zum DHL-Label.
Rechtliches
Impressum, AGB, Widerruf, Datenschutz, Widerrufsbutton, Cookie-Banner.
Domain, Testbestellung, Passwortschutz
Erst testen, dann öffnen.
Die ersten Apps
Nur, was Shopify selbst nicht kann.
1Shopify Shop erstellen: Konto anlegen und Tarif wählen
Das Konto legst Du auf shopify.com/de mit E-Mail-Adresse an. Shopify fragt Dich im Setup ein paar Dinge zu Deinem Geschäft, die kannst Du erstmal überspringen. Danach landest Du direkt im Admin. Laut Preisseite kannst Du drei Tage kostenlos testen, anschließend gilt drei Monate lang ein Einstiegspreis von 1 US-Dollar im Monat. Die Preisseite zeigt mir im Abruf US-Dollar an, im deutschen Browser stehen dort Euro-Beträge.
Welchen Tarif brauchst Du? Für den Start reicht in der Regel Basic. Laut Preisseite vom 13. Oktober 2026 kostet Basic 36 € im Monat oder 27 € bei jährlicher Zahlung, Grow 105 € oder 79 €, Advanced 384 € oder 289 €. Die größeren Tarife senken die Kartengebühren und bringen Mitarbeiterkonten mit, Basic hat laut Preisseite keine. Ob sich das rechnet, hängt an Deinem Umsatz, und diese Rechnung steht im Beitrag Shopify Kosten 2026 komplett gerechnet. Den Tarif wählst Du am besten erst, wenn Du ihn brauchst, denn spätestens bei der Testbestellung verlangt Shopify ihn: Zahlungsanbieter testen und den Shop öffnen geht laut Hilfe nur mit gewähltem Abonnement.
Shopify Tarife in Euro je Monat bei jährlicher Zahlung, Stand 13. Oktober 2026
2Grundeinstellungen für Deutschland: Adresse, Euro, Steuern
Unter Einstellungen, Allgemein trägst Du Shop-Name, Firmenname und Shop-Adresse ein, dazu Zeitzone, Währung und die Gewichtseinheit. Die Shop-Adresse ist für Kunden sichtbar und wird später für den Versand gebraucht, nimm also die Adresse, von der Du verschickst. Euro stellst Du gleich am Anfang ein, noch bevor Du Shopify Payments einrichtest, denn danach hängt die Währung laut Hilfe an Deinem Bankkonto.
Bei den Steuern unterscheidet Shopify seit dem 13. Mai 2026 zwischen Shopify Tax und manuellen Steuereinstellungen, das frühere Basic Tax gibt es für neue Shops nicht mehr. Für einen Shop, der erstmal nur in Deutschland verkauft, trägst Du unter Einstellungen, Steuern und Zollgebühren, Europäische Union Deine Registrierung in Deutschland ein. Shopify rechnet dann mit den deutschen Sätzen, 19 % und ermäßigt 7 %. Zwei Entscheidungen bleiben dabei bei Dir. Erstens musst Du festlegen, ob Deine Preise die Umsatzsteuer schon enthalten; für Privatkunden in Deutschland lautet die Antwort ja, die Einstellung dafür steht bei den Steuern. Zweitens stellt sich die Frage, ob Du in andere EU-Länder verkaufst. Bis 10.000 € Umsatz im Jahr in allen anderen EU-Staaten zusammen darfst Du laut Shopify-Hilfe weiter mit dem deutschen Satz rechnen, darüber brauchst Du die Registrierung im One-Stop-Shop, kurz OSS.
Eine eigene Einstellung für Kleinunternehmer nach § 19 UStG hat Shopify nach meinem Stand übrigens nicht. Üblich ist, die Steuererhebung im Admin auszuschalten und einen Hinweis auf § 19 UStG bei Preis und Rechnung zu ergänzen. Wie Dein Shop das genau ausweisen muss, klärst Du mit Deinem Steuerberater, bevor Du den ersten Preis einträgst.
Shopify rechnet die Steuer aus, führt sie aber nicht ab und meldet sie nicht. Das steht so in der Shopify-Hilfe. Umsatzsteuervoranmeldung und OSS-Meldung bleiben bei Dir oder Deinem Steuerberater.
3Theme wählen und anpassen, mit oder ohne KI
Der Theme Store hat laut Shopify über 800 Themes, darunter kostenlose von Shopify selbst. Für den Start reicht meist ein kostenloses Theme, wenn Dein Sortiment klein ist und Du mit Logo, Farben und Schriften zufrieden bist, die der Theme-Editor anbietet. Ein gekauftes Theme oder ein eigenes lohnt sich, wenn Design und Texte das Hauptargument für den Kauf sind. Die Abwägung mit Beispielen steht im Beitrag Custom Theme oder gekauftes Theme.
Dann ist da noch die KI. Shopify hat im Mai 2025 einen KI-Shop-Builder vorgestellt: Du beschreibst Dein Geschäft in einem Satz, zum Beispiel Marke und Produktart, und Shopify erzeugt daraus einen Shop-Entwurf, den Du im Editor weiter anpasst. Sidekick, der Assistent im Admin, hilft laut Shopify beim Theme auswählen, beim Design anpassen, beim Einrichten von Rabatten und beim Prüfen der Versandeinstellungen, und er ist im Abo enthalten. Seit dem 1. Oktober 2026 kommt Canvas dazu, eine neue Arbeitsfläche, auf der Sidekick Seiten gestaltet; die Freischaltung läuft noch und der Theme-Editor bleibt, mehr dazu im Beitrag Shopify Canvas. Die Angaben dazu stammen von Shopify selbst, nicht aus einem eigenen Test.
Was die KI Dir abnimmt, ist der erste Entwurf: Startseite, Farben, Anordnung der Sections, Beispielinhalte. Was sie Dir nicht abnimmt, sind die Entscheidungen aus den Schritten 2, 5, 6 und 7. Ein Entwurf aus einem Satz weiß ja nicht, ob Du Kleinunternehmer bist, ob Du Kauf auf Rechnung anbieten willst und mit welchem DHL-Vertrag Du verschickst.
Du steckst zwischen Theme-Editor und Steuereinstellung fest?
In 30 Minuten schauen wir zusammen in Deinen Admin, klären die offenen Schritte und Du weißt, was Du selbst machst und wo Hilfe spart.
4Produkte anlegen und Varianten richtig schneiden
Bevor Du das erste Produkt anlegst, entscheidest Du, was in Deinem Sortiment ein Produkt und was eine Variante ist. Ein T-Shirt in fünf Größen ist ein Produkt mit fünf Varianten. Zwei Teesorten mit unterschiedlichem Inhalt sind eher zwei Produkte, auch wenn sie in derselben Dose kommen. Diese Entscheidung bestimmt später Filter, Kollektionen, Bestand und Suche, und sie lässt sich mit vielen Produkten nur mühsam ändern. Die Regel dazu mit Beispielen steht im Beitrag Produkt oder Variante.
Für jedes Produkt brauchst Du Titel, Beschreibung, Preis, mindestens ein Bild, Gewicht für den Versand und die Steuereinstellung. Bei wenigen Dutzend Produkten tippst Du das einfach im Admin ein. Bei Hunderten lohnt sich der CSV-Import oder eine App wie Matrixify, und spätestens dann wird der Launch zum Projekt. Produkttexte darf Dir ruhig Sidekick schreiben, lesen und kürzen musst Du sie selbst; wie das bei vielen Texten sauber läuft, zeigt der Beitrag Produktbeschreibung mit KI.
5Zahlarten: Shopify Payments, PayPal, Kauf auf Rechnung
Shopify Payments ist der eigene Zahlungsdienst von Shopify. In Deutschland bringt er laut Hilfe Visa, Mastercard, American Express, Maestro und UnionPay mit, dazu automatisch Apple Pay, Google Pay und Shop Pay. Klarna schaltest Du unter Einstellungen, Zahlungen zusätzlich frei. PayPal bindest Du als eigenen Anbieter an; die Gebühren dafür stehen auf der Preisseite. Nutzt Du statt Shopify Payments einen anderen Anbieter für Kartenzahlungen, verlangt Shopify laut Preisseite im Tarif Basic 2 % vom Umsatz zusätzlich.
Kauf auf Rechnung hat Shopify nicht als eigene Funktion. Du bietest ihn als manuelle Zahlungsmethode an und trägst das Ausfallrisiko selbst, oder Du nimmst Klarna oder PayPal mit Ratepay, die Dich auszahlen und das Mahnwesen übernehmen. Welche der drei Varianten zu welchem Shop passt, steht im Beitrag Kauf auf Rechnung in Shopify. Für den Start kannst Du erstmal mit Shopify Payments plus PayPal loslegen und Rechnungskauf nachziehen, wenn Kunden danach fragen.
6Versand: Zonen, Preise und das DHL-Label
Unter Einstellungen, Versand und Zustellung legst Du Versandzonen an, zum Beispiel Deutschland und EU, und je Zone die Preise: ein fester Preis, nach Gewicht gestaffelt oder versandkostenfrei ab einem Bestellwert. Die Gewichte an den Produkten aus Schritt 4 zahlen sich hier aus. Zum Start reicht eine Zone für Deutschland mit einem Preis, den Du Dir leisten kannst; alles andere kannst Du später noch verfeinern.
Das Versandlabel für DHL holst Du Dir in Deutschland über eine App. Dafür gibt es drei übliche Wege, von der App Post & DHL Shipping bis zu Sendcloud mit eigenem DHL-Vertrag. Welcher Weg wann passt und wie Du das Label mit zwei Klicks bekommst, steht im Beitrag DHL-Label mit zwei Klicks.
7Rechtliches: Impressum, AGB, Widerrufsbutton, Cookie-Banner
Unter Einstellungen, Richtlinien bietet Shopify Felder für Rückgabebedingungen, Datenschutzerklärung, AGB, Versandbedingungen, Impressum und Abonnementbedingungen. Die Vorlagen, die Shopify erzeugt, sind laut Hilfe auf Englisch, und Shopify schreibt dazu, wer seinen Shop in einer anderen Sprache betreibt, müsse eigene Richtlinien erstellen und sich an einen Rechtsexperten vor Ort wenden. Seit dem 8. Oktober 2026 erzeugt Shopify Richtlinien laut Changelog auch automatisch und hält sie mit den Shop-Einstellungen aktuell. Für Deutschland würde ich mich darauf allerdings nicht verlassen. Ich mache keine Rechtsberatung, aber in meinen Projekten kommen die Texte von einem Anbieter für Rechtstexte. Die App IT-Recht AGB-Schnittstelle überträgt Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung in die Richtlinien-Seiten und aktualisiert sie bei Rechtsänderungen, laut App Store für 9,90 US-Dollar im Monat. Der Händlerbund und eRecht24 bieten Ähnliches an. Die Seiten verlinkst Du im Footer-Menü.
Dazu kommt seit diesem Sommer der Widerrufsbutton. Seit dem 19. Juni 2026 muss ein Shop, der online Verträge mit Verbrauchern schließt, nach § 356a BGB eine Widerrufsfunktion anbieten. Laut IHK Schwerin muss sie gut sichtbar sein, sich von AGB, Impressum und Datenschutzerklärung abgrenzen, auch ohne Login erreichbar sein und eine eindeutige Beschriftung wie „Vertrag widerrufen“ tragen. Das Formular darf nur Name, Angaben zum Vertrag und eine Kontaktmöglichkeit abfragen, nicht den Grund, und Du musst den Eingang mit Datum und Uhrzeit bestätigen, zum Beispiel per E-Mail. In Shopify löst Du das mit einem Theme-Block plus Formular oder mit einer App; im App Store stehen etwa EU Widerrufs-Button & Formular und Rückruf: EU Widerrufsbutton, beide mit kostenlosem Einstieg. Mehr zu Recht und Betrieb findest Du unter Betrieb & Recht.
Als letzter Punkt bleibt der Cookie-Banner. Shopify bringt unter Einstellungen, Datenschutz für die Kundschaft einen eigenen Banner mit, der eine veröffentlichte Datenschutzerklärung voraussetzt und für Märkte im EWR automatisch konfiguriert werden kann. Er regelt laut Hilfe aber nur die Shopify-eigenen Tools einschließlich der Shopify Pixels. Baust Du Tracking von Meta, Google oder Apps direkt ein, brauchst Du laut Shopify dann möglicherweise einen externen Banner, in meinen Projekten ist das zum Beispiel Pandectes.
8Domain, Testbestellung, Passwortschutz entfernen
Die Domain kaufst Du unter Einstellungen, Domains bei Shopify oder Du verbindest eine bestehende. Beim Verbinden änderst Du die DNS-Einträge bei Deinem Anbieter, laut Hilfe greift das in der Regel innerhalb von zwei Stunden, kann aber bis zu zwei Tage dauern. E-Mail-Postfächer bietet Shopify nicht an, die bleiben bei Deinem Domain-Anbieter. Ob Shopify die Endung verkauft, die Du willst, siehst Du direkt im Admin.
Vor dem Öffnen machst Du eine Testbestellung. Dafür schaltest Du Shopify Payments unter Einstellungen, Zahlungen in den Testmodus, kaufst mit einer Testkarte, prüfst Bestellbestätigung, Rechnung, Versandlabel und die Anzeige der Steuern, und schaltest den Testmodus danach wieder aus. Solange er an ist, kann laut Hilfe ja kein Kunde bestellen, also nicht vergessen. Das Test-Zahlungs-Gateway steht erst nach Wahl eines Tarifs bereit.
Dann öffnest Du den Shop: Onlineshop, Konfigurationen, Shop-Zugriff, privaten Modus deaktivieren. Shopify verlangt dafür laut Hilfe ein gewähltes Abonnement, eine Shop-Adresse und eine eingerichtete Zahlungsmethode ohne Testmodus. Fehlt eines davon, führt Dich der Admin ohnehin erst dorthin.
9Die ersten Apps: nur, was Shopify selbst nicht kann
Für den Start plane ich mit sechs bis acht Apps: Rechnung, Versandlabel, Rechtstexte, Bewertungen, E-Mail, Cookie-Banner und bei großem Sortiment eine Suche. Die Grundausstattung aus dem Apps-Beitrag kostete im September 2026 rund 30 US-Dollar im Monat. Alles andere kommt erst dazu, wenn ein konkretes Problem auftaucht, denn jede App kostet Geld, Ladezeit und Pflege. Vieles, wofür früher eine App nötig war, bringt Shopify inzwischen selbst mit, etwa Bundles, Abos, Flow, Formulare und seit April 2026 B2B-Grundfunktionen in allen Tarifen. Die Liste mit Begründung steht im Beitrag Welche Shopify-Apps braucht man wirklich.
10Wann Du den Shopify Shop besser erstellen lässt
Selbst bauen passt nach meiner Erfahrung, wenn Dein Sortiment eher Dutzende als Hunderte Produkte hat, wenige Varianten, ein Standard-Theme genügt, die Zahlung über Shopify Payments läuft und Du ein paar Wochen Abende investieren kannst. Dann ist der Weg durch die Schritte oben gut machbar, und die Anleitungen von Shopify und Mollie helfen Dir an den Stellen, die hier kurz sind.
Anders sieht es aus, wenn Deine Marke über Design und Texte verkauft, ein fester Starttermin steht, mehrere Märkte oder Sprachen geplant sind oder Geschäftskunden mit eigenen Preisen dazukommen. Dasselbe gilt, wenn der Shop an Warenwirtschaft oder Buchhaltung angebunden werden muss. Dann lohnt es sich eher, den Shopify Shop erstellen lassen zu prüfen. Bei mir heißt das Festpreis ab 3.990 €, vier bis acht Wochen und 14 Tage Support nach dem Start, mit Design, Texten, Zahlarten und Rechtstexten für deutsche Kunden. Zwei Beispiele dafür stehen auf der Leistungsseite: HOTO für den Markteintritt in Europa und den USA mit siebenstelligem Umsatz nach dem Launch, und banyo als Brand Launch aus Bonn. Das sind zwei Projekte, keine Garantie für Deinen Shop, und derselbe Weg steht Dir auch bei anderen Freelancern und Agenturen offen.
Selbst erstellen oder erstellen lassen?
Was muss der Shop zum Start können?
Passt, wenn das Sortiment überschaubar ist, ein Standard-Theme genügt, Shopify Payments reicht und Du ein paar Wochen Abende hast.
Selbst erstellen mit der Anleitung oben
Grenze: Steuern und Rechtstexte trotzdem mit Steuerberater und Rechtstexte-Anbieter klären.
Passt, wenn Design und Texte verkaufen, ein Starttermin steht, mehrere Märkte, B2B oder Anbindungen an Warenwirtschaft und Buchhaltung dazukommen.
Erstellen lassen, Festpreis ab 3.990 €
Grenze: Tarif, Apps und Zahlungsgebühren zahlst Du weiter selbst, und die Inhalte kommen von Dir.
Du willst den Shop lieber fertig haben?
Festpreis ab 3.990 €, vier bis acht Wochen, mit Design, Texten, Zahlarten und Rechtstexten für deutsche Kunden. Was drin ist und wie der Ablauf aussieht, steht auf der Leistungsseite.
Fazit
Einen Shopify Shop erstellen kannst Du mit den Schritten oben selbst, und die Testphase gibt Dir drei Tage, um Konto, Grundeinstellungen und Theme auszuprobieren, bevor Geld fließt. Die KI nimmt Dir den ersten Entwurf ab, nicht die Entscheidungen zu Steuern, Zahlarten, Versand und Recht. Prüf also zuerst, ob Dein Sortiment und Dein Zeitplan zum Selbermachen passen, und wenn nicht, ist Erstellen lassen derselbe Weg mit jemandem, der ihn schon öfter gegangen ist.
Der erste Schritt: Leg das Konto an und mach in den drei Testtagen ruhig schon die Schritte 1 bis 3. Schreib Dir dabei auf, welche Fragen zu Steuern, Zahlarten und Rechtstexten offen bleiben. Diese Liste entscheidet, ob Du weitermachst oder Hilfe holst.
Häufige Fragen
Was kostet ein Shopify Shop?
Der Tarif Basic kostet laut Preisseite vom 13. Oktober 2026 36 € im Monat oder 27 € bei jährlicher Zahlung. Dazu kommen Zahlungsgebühren je Bestellung, App-Abos und einmalig ein Theme, wenn Du keines der kostenlosen nimmst. Die komplette Rechnung mit drei Beispielgrößen steht im Beitrag Shopify Kosten 2026.
Wie erstelle ich einen Shopify Shop?
Du legst auf shopify.com/de ein Konto an, trägst Adresse, Euro und Steuern ein, wählst ein Theme, legst Produkte, Zahlarten und Versand an, ergänzt Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Widerrufsbutton, verbindest die Domain, machst eine Testbestellung und deaktivierst den privaten Modus. Die Schritte oben führen Dich der Reihe nach durch.
Wie viele Shops kann man mit Shopify erstellen?
Du kannst mehrere Shops mit demselben Login anlegen, aber jeder Shop hat laut einer Antwort von Shopify in der Community einen eigenen Tarif und wird einzeln abgerechnet. Für mehrere Länder reicht oft ein Shop mit Shopify Markets, getrennte Shops lohnen sich bei getrennten Sortimenten oder Firmen.
Wie sieht ein Shopify Shop aus?
So, wie Du das Theme einrichtest. Shopify-Shops nutzen Themes aus dem Theme Store oder eigene Themes, deshalb sehen sie von schlicht bis aufwendig sehr unterschiedlich aus. Zwei Beispiele aus meinen Projekten, HOTO und banyo, findest Du auf der Leistungsseite Shopify Shop erstellen lassen.
Kann die KI meinen Shopify Shop komplett erstellen?
Sidekick und der KI-Shop-Builder erzeugen laut Shopify aus einer Beschreibung einen Shop-Entwurf mit Design und Beispielinhalten und helfen bei Einstellungen. Steuern, Rechtstexte, Widerrufsbutton, Zahlarten und Versand musst Du trotzdem selbst entscheiden und eintragen.
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Wir schauen in 30 Minuten in Deinen Admin, klären Steuern, Zahlarten und Rechtstexte und Du weißt, was Du selbst machst und was ich übernehme.
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