Shopify Page Builder oder eigene Sections: Was PageFly, GemPages und Co. kosten, was sie ins Theme laden, und wann Du sie nicht brauchst
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Page Builder wie PageFly, GemPages oder Shogun ist eine App, die Seiten über eine eigene Code-Schicht in Deinen Shop legt. Eine Section ist Teil Deines Themes und gehört Dir, auch wenn Du die App eines Tages kündigst.
- Die Einstiegstarife liegen zwischen 19 und 119 US-Dollar im Monat, A/B-Tests und mehr Seiten kosten extra. Über drei Jahre kommen so 700 bis über 4.000 US-Dollar an Lizenz zusammen, ohne dass Dir am Ende etwas gehört.
- Seit Online Store 2.0 (2021) lassen sich Sections auf jeder Seite anordnen, seit Horizon (2025) bis zu acht Ebenen tief verschachteln, und seit Oktober 2026 schreibt Shopify Canvas Blöcke aus einer Beschreibung. Vieles, wofür man 2020 einen Page Builder brauchte, kann das Theme heute selbst.
- Page Builder passen, wenn ein Marketingteam viele Kampagnenseiten ohne Entwickler bauen soll. Für Startseite, Produktseite und Kollektionen bleiben Sections im Theme der schlankere Weg.
- Wer schon einen Page Builder hat, sollte vor dem Deinstallieren wissen, was mit den Seiten passiert. Bei PageFly werden sie je nach Option leer, bei GemPages können sie brechen, bei Shogun bleiben sie als HTML stehen.
„Shopify Page Builder“ wird in Deutschland pro Monat nur ein paar Dutzend Mal gesucht, „PageFly“ und „GemPages“ dagegen jeweils rund 200 Mal. Die Frage stellt sich also meist erst, wenn jemand im App Store eine dieser Apps gefunden hat und wissen will, ob er sie braucht. Die Antwort hängt davon ab, wie viele Seiten Du bauen willst, wer sie baut und wie lange sie leben sollen.
In diesem Beitrag steht, was ein Page Builder technisch anders macht als eine Section im Theme, was die bekannten Apps kosten, was sie außer der Lizenz kosten, und was Dein Theme inzwischen ohne App kann. Am Ende gibt es eine Rechnung über drei Jahre und einen Entscheidungspfad. Die Preise habe ich am 3. November 2026 aus den App-Store-Listings und den Hilfeseiten der Anbieter übernommen, sie ändern sich oft, deshalb vor dem Abschluss noch einmal nachsehen.
1Was ein Page Builder anders macht als eine Section im Theme
Dein Theme besteht aus Liquid-Dateien, CSS und JavaScript, und seit Online Store 2.0 aus Sections, die Du im Theme-Editor auf jeder Seite anordnest. Eine Section ist eine Datei im Theme mit einem Einstellungs-Schema, der Editor zeigt die Felder an, Shopify rendert das Ergebnis auf dem Server. Was Du dort baust, liegt im Theme, wird mit dem Theme exportiert und läuft weiter, wenn Du nichts mehr dafür bezahlst.
Ein Page Builder ist eine App. Du baust die Seite im Editor der App, und die App legt das Ergebnis in Deinen Shop, meist als eigenes Template plus einer Code-Schicht aus CSS und JavaScript, die auf jeder gebauten Seite mitgeladen wird. Die Apps selbst nennen das offen: PageFly schreibt in den eigenen FAQ, dass beim Entfernen aller Daten die mit PageFly gebauten Seiten leer oder funktionslos werden. GemPages beschreibt in der Hilfe, dass beim Deinstallieren Dateien und Skripte entfernt werden und Live-Seiten dadurch Darstellungsfehler bekommen können, die eine Neuinstallation wieder behebt. Shogun hat schon 2021 im App Store geantwortet, dass der Code beim Deinstallieren bewusst stehen bleibt, damit die Seiten weiterlaufen. Drei Apps geben also drei verschiedene Antworten auf dieselbe Frage, nämlich wem die Seite am Ende gehört.
Der Unterschied liegt nicht im Aussehen der fertigen Seite, sondern darin, wo der Code liegt und wer ihn pflegt. Eine Section ist Theme-Code und gehört Dir. Eine Page-Builder-Seite ist App-Code und gehört so lange Dir, wie die App installiert und bezahlt ist.
2Die bekannten Page Builder und was sie kosten
Die sechs Apps, die im App Store und in den Vergleichen immer wieder auftauchen, sind PageFly, GemPages, EComposer, Shogun, Zipify Pages und Replo. Alle rechnen in US-Dollar ab. Bei allen lohnt sich weniger der Blick auf den Einstiegspreis als auf das, was im Einstieg fehlt, also die Zahl der veröffentlichten Seiten, A/B-Tests und manchmal das Veröffentlichen selbst.
| App | Kostenlos | Einstieg im Monat | Was im Einstieg fehlt |
|---|---|---|---|
| PageFly | Ja, eine veröffentlichte Seite | ab 24 $ | Mehr Seiten kosten je Stufe mehr, A/B-Tests erst in höheren Stufen |
| GemPages | Ja, eine veröffentlichte Seite | 29 $ (Build), unbegrenzt viele Seiten | A/B-Tests ab Optimize für 59 $, Enterprise 199 $ |
| EComposer | Ja, mit Veröffentlichen | ab 25 $ | Zahl der Live-Seiten je Stufe begrenzt, A/B-Tests in höheren Stufen |
| Shogun | Nur Entwürfe, kein Veröffentlichen | 39 $ (Build), 25 Seiten | Unbegrenzte Seiten ab Grow für 199 $, Advanced 499 $ |
| Zipify Pages | Nein | ab 19 $, fünf Landingpages | Mehr Seiten in höheren Stufen |
| Replo | Nur Vorschau, kein Veröffentlichen | 119 $ (Starter), 15 veröffentlichte Elemente | Unbegrenzt ab Pro für 599 $ |
Günstigster Tarif mit Veröffentlichen, US-Dollar im Monat, Stand 3. November 2026
Für einen Shop in Deutschland kommt die Umrechnung dazu, und interessant wird die Rechnung eigentlich erst über die Zeit. Der GemPages-Build-Tarif kostet über drei Jahre 1.044 $, PageFly ab 864 $, Shogun ab 1.404 $, GemPages mit A/B-Tests 2.124 $ und Replo 4.284 $. Das sind Lizenzkosten für das Werkzeug, die Seiten selbst gehören Dir damit noch nicht. Wenn Du die App nach drei Jahren kündigst, bleibt je nach Anbieter eine leere Seite, eine kaputte Seite oder eine, die Du nicht mehr bearbeiten kannst.
3Wofür Page Builder gut sind
Es gibt durchaus Shops, für die ein Page Builder die richtige Wahl ist, und das sind meist Shops mit einem eigenen Marketingteam und vielen kurzlebigen Seiten. Eine Landingpage für die Meta-Kampagne, eine für den Newsletter, eine für die Messe, drei Varianten für den Black Friday. Wenn jede dieser Seiten zwei Wochen lebt und das Team sie selbst baut, ohne auf einen Entwickler zu warten, spielt die Code-Schicht der App kaum eine Rolle, und die Vorlagen sparen jedes Mal Zeit. PageFly, GemPages und EComposer werben alle mit Bibliotheken aus mehreren hundert Vorlagen.
Der zweite Grund waren lange Zeit A/B-Tests. Shogun und GemPages Optimize bringen Tests mit, Zipify auch im günstigsten Tarif. Seit Shopify im Sommer 2026 eigene Rollouts in allen Tarifen hat, ist dieser Grund kleiner geworden, denn damit lassen sich zwei Versionen einer Seite ohne App gegeneinander testen. Was Rollouts können und wo ein Testing-Tool weiter nötig ist, steht im Beitrag zu den Shopify A/B-Tests.
- Du baust mehr als eine Handvoll Seiten im Monat, und sie leben nur Wochen.
- Das Marketing baut die Seiten selbst und soll nicht auf einen Entwickler warten.
- Du brauchst Vorlagen, Countdown, Sticky-Warenkorb und Co. fertig aus einer Hand und hast keinen, der sie Dir als Section baut.
- Die Seiten sind Kampagnenseiten, nicht Startseite, Produktseite oder Kollektion.
Treffen drei dieser Punkte zu, ist ein Page Builder für diese Seiten vermutlich günstiger als jede Entwicklung. Trifft nur der dritte zu, lohnt sich erstmal der Blick in Abschnitt 5.
Welche Seiten brauchst Du wirklich, und wer baut sie?
Im Erstgespräch gehen wir Deine Seiten durch, trennen Kampagnenseiten von Kernseiten und klären, ob eine App, eine eigene Section oder das Theme selbst der passende Weg ist. 30 Minuten, ohne Folie.
4Was Page Builder kosten, außer der Lizenz
Was auf keiner Preisseite steht, sind die Posten, die sich erst im Betrieb zeigen. Der erste ist die Ladezeit. Shopify nennt in der eigenen Hilfe zur Web-Performance zwei größte Einflussfaktoren, das Theme und die installierten Apps. Für den Wert INP, der die Reaktion auf Klicks misst, schreibt Shopify dort, dass die Ursache meist zu viel JavaScript aus Theme, Apps oder Tag-Managern ist. Eine Page-Builder-Seite bringt ihre eigene Code-Schicht mit, zusätzlich zu dem, was das Theme ohnehin lädt. Wie viel das in Kilobyte ist, hängt von App und Seite ab, und ich habe dazu keine eigene Messung, die ich Dir als Regel verkaufen würde. Messen kannst Du es aber selbst, indem Du dieselbe Seite einmal im Theme und einmal in der App baust und beide durch PageSpeed Insights schickst.
Der zweite Posten ist die Abhängigkeit. Shopify schreibt in derselben Hilfe, dass das Deinstallieren einer App ihren Code nicht automatisch aus dem Theme entfernt. Bei Page Buildern kommt dazu, dass es keinen Weg zurück ins Theme gibt. Einen Knopf, der eine Builder-Seite in eine normale Theme-Section verwandelt, habe ich bei keiner der sechs Apps gefunden. Wer den Builder verlässt, baut die Seiten neu, und zwar alle, die darin entstanden sind. Eine Bewertung im App Store vom April 2026 beschreibt so einen Fall mit über 100 Seiten, die nach dem Deinstallieren neu gebaut werden mussten.
Der dritte Posten sind Theme-Updates. Shopify übernimmt bei einem Update die Einstellungen aus dem Theme-Editor in die neue Version, und seit September 2026 geht das bei Themes ohne eigene Code-Änderungen direkt im Admin. Page-Builder-Seiten hängen an eigenen Templates und an der App-Schicht, und ob die nach einem Theme-Wechsel noch sitzen, prüft am Ende der Händler. Wie Theme-Updates mit eigenen Anpassungen laufen, steht im Beitrag zum Theme-Update ohne Verlust.
Produktseite, Startseite und Kollektionsseiten in einen Page Builder zu legen, ist der teuerste Fall. Diese Seiten stehen jahrelang, über sie läuft der meiste Umsatz, und sie würden dauerhaft eine zweite Code-Schicht laden. Wenn Du den Builder irgendwann kündigst, hängt dann der ganze Shop daran und nicht bloß eine Kampagne.
5Was Dein Theme inzwischen ohne App kann
Der Grund, warum Page Builder um 2019 so groß wurden, war ein Mangel im Theme: Sections gab es nur auf der Startseite, jede andere Seite war starr. Das hat Shopify 2021 mit Online Store 2.0 geändert, seitdem lassen sich Sections auf jeder Seite anordnen, mit JSON-Templates für jeden Seitentyp. Im Mai 2025 kam Horizon dazu, die neue Theme-Generation von Shopify, in der Blöcke bis zu acht Ebenen tief verschachtelt und als Gruppe kopiert werden können, wo Dawn bei zwei Ebenen Schluss machte. Dazu erzeugt Shopify Magic im Horizon-Editor Blöcke aus einer Beschreibung und legt den Code ins Theme. Seit Oktober 2026 gibt es Canvas als neue Arbeitsfläche mit Sidekick, noch im Early Access. Was Canvas heute kann und was im Theme-Editor bleibt, steht im Beitrag zu Shopify Canvas.
Das heißt nun nicht, dass ein Horizon-Theme einen Page Builder in jedem Punkt ersetzt. Vorlagenbibliotheken, Countdown-Elemente und manche Conversion-Bausteine bringt das Theme nicht mit. Es heißt nur, dass sich die Grundfrage gedreht hat. 2019 war die Frage, wie man überhaupt eine freie Seite baut. 2026 ist die Frage, ob Du für die drei Elemente, die Dein Theme nicht hat, eine App mit eigener Code-Schicht willst oder eine Section, die Dir jemand einmal baut.
Eine eigene Section ist ja erstmal nur eine Liquid-Datei mit Schema. Sie taucht im Theme-Editor auf wie jede andere, Du füllst sie dort mit Text und Bildern, und sie überlebt App-Kündigungen, weil es keine App gibt. Bei mir kostet Entwicklung 129 € je Stunde oder 1.000 € am Tag, und eine Section, die sich im Editor bedienen lässt, ist je nach Umfang in ein paar Stunden gebaut. Für einen ganzen Shop auf eigenem Theme beginnt der Launch bei mir bei 3.990 €. Wie weit man mit Sections im Theme-Editor kommt, und wann sich ein eigenes Theme gegenüber einem gekauften lohnt, steht im Beitrag zu Theme-Entwicklung oder gekauftem Theme.
Die Shops aus dem Theme-Beitrag, vom gekauften Epitome bis zum eigenen Theme auf Dawn-Basis, werden im Theme-Editor gepflegt: Sections anordnen, Blöcke füllen, Farben setzen. Wo eine Section fehlte, haben wir sie gebaut, statt eine App davorzuschalten. Das ist mein Weg und keine Regel für alle, ein Team mit zwanzig Kampagnenseiten im Monat würde anders entscheiden.
6Die Rechnung über drei Jahre
Die Lizenz ist über drei Jahre gut zu rechnen, die Entwicklung weniger, weil sie vom Umfang abhängt. Deshalb steht hier kein Gesamtpreis für „die“ Section, aber die Größenordnung. Der GemPages-Build-Tarif kostet über drei Jahre 1.044 $, das entspricht je nach Kurs etwa einem Entwicklertag. Für einen Tag bekommst Du bei mir eine oder zwei Sections, die das tun, was Dein Shop braucht, und eben keine Vorlagenbibliothek mit hunderten Vorlagen. Für Replo kommen über drei Jahre 4.284 $ zusammen, das sind eher vier Entwicklertage. Shogun mit unbegrenzten Seiten liegt bei 199 $ im Monat und damit über drei Jahre bei 7.164 $.
Die Rechnung geht in die eine oder andere Richtung, je nachdem, was Du mit den Seiten machst. Zwanzig Kampagnenseiten im Monat lassen sich nicht für einen Entwicklertag bauen, da ist der Builder günstiger. Eine Startseite, eine Produktseite und drei Landingpages, die zwei Jahre stehen, sind als Sections günstiger, und sie gehören Dir danach. Zwischen diesen beiden Polen liegt die Kombination, die in vielen Shops läuft: Kernseiten im Theme, Kampagnenseiten im Builder, und der Builder darf jederzeit gehen, ohne dass der Shop etwas merkt.
Brauchst Du einen Page Builder?
Wie viele Seiten baust Du, und wie lange leben sie?
Passt, wenn Du viele Kampagnenseiten im Monat baust und das Marketing sie selbst pflegt
Page Builder für die Kampagnenseiten
Grenze: eigene Code-Schicht auf jeder Seite, kein Weg zurück ins Theme, Lizenz läuft weiter
Passt, wenn Du wenige Seiten baust, die Jahre stehen, und Dir ein paar Elemente im Theme fehlen
Sections im Theme, fehlende Sections einmal bauen lassen
Grenze: einmal Entwicklung nötig, keine Vorlagenbibliothek, Änderungen am Aufbau wieder über den Entwickler
Passt, wenn beides vorkommt
Kernseiten im Theme, Kampagnenseiten im Builder
Grenze: zwei Werkzeuge, zwei Designs im Griff behalten, Builder nie für Produkt- und Kollektionsseiten
7Wenn Du schon einen Page Builder hast
Dann ist die wichtigste Regel, nicht einfach zu deinstallieren. Erst zählen, welche Seiten in der App gebaut wurden, inklusive Produktseiten, die vielleicht nur eine Section aus dem Builder enthalten. Dann für jede Seite entscheiden, ob sie bleibt, ins Theme umzieht oder weg kann. Die Seiten, die bleiben, baust Du im Theme-Editor nach, mit den Sections, die das Theme hat, und für den Rest lässt Du eine Section bauen. Erst wenn alle Seiten im Theme stehen und getestet sind, kommt die App raus, bei PageFly mit der Option, die Daten zu entfernen, danach prüfst Du das Theme auf liegen gebliebenen Code.
Wenn die App bleibt, weil sie Kampagnenseiten trägt, zieh wenigstens die Kernseiten schon mal heraus. Produktseite, Kollektionen und Startseite gehören ins Theme, dort laden sie keine zweite Code-Schicht, und dort trifft Dich eine Preiserhöhung oder eine Einstellung der App nicht im Kern des Shops. Vor einem Relaunch ist das ohnehin der Moment, den Schnitt zu machen. Was dabei sonst noch mit umzieht, steht im Beitrag zum Onlineshop Relaunch.
Page Builder raus, Seiten rein ins Theme?
Im Erstgespräch schauen wir, welche Seiten in Deiner App liegen, was das Theme davon schon kann und welche Sections fehlen. Du bekommst eine Liste mit Aufwand je Seite und eine Reihenfolge, in der der Umzug läuft, ohne dass eine Seite offline geht.
Fazit
Ein Page Builder ist eine App mit eigener Code-Schicht, eine Section ist Theme-Code, der Dir gehört. Die Lizenz kostet zwischen 19 und 119 $ im Monat und über drei Jahre so viel wie ein bis vier Entwicklertage. Für ein Marketingteam mit vielen kurzlebigen Kampagnenseiten ist der Builder das richtige Werkzeug. Für Startseite, Produktseite, Kollektionen und die paar Landingpages, die Jahre stehen, sind Sections im Theme schlanker, und seit Online Store 2.0, Horizon und Canvas kann das Theme davon mehr als früher. Wer beides hat, lässt die Kernseiten im Theme und nur die Kampagnen im Builder.
Der erste Schritt: Schreib die Seiten auf, die Du in den nächsten zwölf Monaten bauen willst, mit Lebensdauer und mit dem Namen der Person, die sie baut. Wenn die Liste kurz ist und die Seiten lange stehen, brauchst Du vermutlich keinen Page Builder, höchstens ein oder zwei Sections.
Häufige Fragen
Brauche ich bei Shopify einen Page Builder?
Für die meisten Shops nicht. Seit Online Store 2.0 lassen sich Sections auf jeder Seite anordnen, Horizon-Themes verschachteln Blöcke bis zu acht Ebenen tief, und fehlende Elemente kann ein Entwickler als Section bauen. Ein Page Builder lohnt sich, wenn ein Marketingteam viele kurzlebige Kampagnenseiten ohne Entwickler bauen soll.
Machen Page Builder den Shop langsamer?
Sie laden auf jeder gebauten Seite eine eigene Code-Schicht zusätzlich zum Theme. Shopify nennt Theme und Apps als die beiden größten Einflüsse auf die Ladezeit und zu viel JavaScript als häufigste Ursache für schlechte INP-Werte. Wie groß der Effekt bei Dir ist, misst Du am besten selbst, indem Du dieselbe Seite einmal im Theme und einmal im Builder durch PageSpeed Insights schickst.
Was passiert mit meinen Seiten, wenn ich PageFly oder GemPages deinstalliere?
Das ist je nach App verschieden. PageFly bietet beim Deinstallieren an, alle Daten zu behalten oder zu entfernen, beim Entfernen werden die Seiten leer. GemPages entfernt Dateien und Skripte, Live-Seiten können dann Fehler zeigen, eine Neuinstallation stellt sie wieder her. Shogun lässt den Code bewusst stehen, die Seiten laufen als HTML weiter, sind aber nicht mehr bearbeitbar.
Was kostet ein Shopify Page Builder im Jahr?
Die Einstiegstarife liegen zwischen 19 und 119 US-Dollar im Monat, also zwischen rund 230 und 1.430 US-Dollar im Jahr. GemPages Build kostet 29 $ im Monat für unbegrenzt viele Seiten, A/B-Tests gibt es dort ab 59 $. Shogun kostet 39 $ für 25 Seiten und 199 $ ohne Begrenzung. Die Preise ändern sich oft, deshalb vor dem Abschluss die aktuelle Preisseite prüfen.
Kann ich Page Builder und eigene Sections kombinieren?
Ja, und das ist in vielen Shops die sinnvollste Lösung. Startseite, Produktseite und Kollektionen bleiben im Theme, der Page Builder trägt nur die Kampagnenseiten. So lädt der Kern des Shops nichts von der App mit, und Du kannst die App jederzeit kündigen, ohne an die Produktseiten zu müssen.
Ist Shopify Canvas ein Page Builder?
Canvas ist seit Oktober 2026 die neue Arbeitsfläche von Shopify mit Sidekick, in der Blöcke aus einer Beschreibung entstehen, und läuft noch im Early Access. Anders als ein Page Builder legt Canvas den Code ins Theme statt in eine App-Schicht. Den Theme-Editor ersetzt es noch nicht, und Vorlagenbibliotheken wie bei PageFly oder GemPages gibt es dort nicht.
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Wenn Du nicht sicher bist, ob Dein Shop einen Page Builder braucht oder ob zwei eigene Sections reichen, gehen wir Deine Seiten im Erstgespräch einmal durch. 30 Minuten, ohne Folie, und am Ende weißt Du, welche Seiten ins Theme gehören und welche in eine App dürfen.
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