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Shopify Plus Kosten 2026: Ab wann sich der Wechsel rechnet, und was Du seit dem Frühjahr auch ohne Plus bekommst

Shopify Plus kostet 2.100 € im Monat bei drei Jahren Laufzeit, und über die Gebühren allein rechnet sich das erst bei rund 600.000 € Umsatz im Monat. Hier steht die Rechnung mit drei Umsatzgrößen, welche Plus-Gründe seit dem Frühjahr 2026 weggefallen sind und was Plus weiter exklusiv hat.

Alexander Karlvon Alexander Karl15 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert: 2. November 2026
Zwei Mitarbeitende eines Onlineshops stehen im hellen Büro neben dem Lager, sie mit Tablet, er zeigt auf ein Blatt mit Balkendiagramm neben einem Taschenrechner
Bevor der Vertrag mit dem Shopify-Vertrieb kommt, lohnt sich die eigene Rechnung: Grundgebühr gegen Gebühren je Verkauf, mit dem eigenen Umsatz und Zahlungsmix.

Das Wichtigste in Kürze

  • Shopify Plus kostet laut Shopify-Hilfe 2.100 € im Monat bei drei Jahren Laufzeit und 2.250 € bei einem Jahr, jeweils netto. Ab einem höheren Umsatz kommt eine variable Plattformgebühr dazu, für die Shopify keine Zahl nennt.
  • Über die Gebühren je Verkauf allein rechnet sich Plus gegenüber Advanced erst bei rund 580.000 € bis 600.000 € Umsatz im Monat. Darunter kaufst Du mit dem Aufpreis Funktionen.
  • Seit dem Frühjahr 2026 gibt es B2B mit bis zu drei Katalogen, Rollouts mit A/B-Tests und den Mindestbestellwert in jedem Tarif. Drei frühere Gründe für Plus sind damit weg.
  • Plus bleibt nötig für eigene Inhalte in den Checkout-Schritten, eigene Apps mit Shopify Functions, unbegrenzte B2B-Kataloge mit Anzahlungen, mehrere Shops in einer Organisation und die höheren API-Limits.
  • Fehlt Dir nur eine einzelne Funktion, prüf zuerst den App Store oder eine kleine eigene App. Bei einem Feinkosthändler mit vier Läden standen dafür rund 40 € gegen rund 2.000 € im Monat, beides Planwerte.

Die Shopify Plus Kosten stehen auf der deutschen Preisseite mit „ab 2.100 €“ im Monat, und auf dieser Zeile endet die Auskunft von Shopify dann auch schon. Was die Laufzeit damit zu tun hat, wann eine variable Gebühr dazukommt und ab welchem Umsatz sich der Sprung über die günstigeren Kartengebühren überhaupt rechnet, steht dort nicht. Das rechne ich in diesem Beitrag durch, mit drei Umsatzgrößen und den Sätzen von der Preisseite.

Dazu kommt die zweite Hälfte der Frage. Shopify hat im Frühjahr 2026 mehrere Funktionen in die Tarife Basic, Grow und Advanced geholt, für die bis dahin Plus nötig war, zuletzt mit der Summer '26 Edition im Juni. Wer die Entscheidung für Plus 2025 vertagt hat, sollte die Liste der Gründe also erstmal neu durchgehen. Ein Teil davon ist inzwischen weg, ein anderer Teil bleibt. Beides steht weiter unten mit Quelle.

1Was Shopify Plus kostet: Grundgebühr, Laufzeit und die variable Gebühr

Die Shopify-Hilfe nennt für Plus eine Preistabelle nach Währung. In Euro sind das 2.100 € im Monat bei drei Jahren Laufzeit und 2.250 € bei einem Jahr, beides netto. Die deutsche Preisseite zeigt davon nur den günstigeren Wert, deshalb steht dort „ab 2.100 €“. In US-Dollar sind es 2.300 $ und 2.500 $. Den Vertrag schließt Du mit dem Vertrieb von Shopify, und der Preis gilt dann für die ganze Laufzeit.

Dazu kommt ein Satz, der in Preisübersichten oft fehlt. Für größere Händler gibt es laut Hilfe eine variable Plattformgebühr, die vom Umsatz und vom Geschäftsmodell abhängt und sich zwischen B2B und B2C unterscheidet. Eine Zahl dazu nennt Shopify auf seinen Seiten allerdings nirgends. Auf Agenturblogs kursieren 0,25 % und 0,40 % vom Umsatz, die widersprechen sich aber, und ich habe keine Quelle von Shopify dafür gefunden. Den Wert nimmst Du also besser aus Deinem Angebot.

Im Preis enthalten sind laut Plus-Preisseite der Hauptshop und neun Erweiterungs-Shops, etwa für Ländershops oder eine zweite Marke. Jeder weitere Shop kostet 300 $ im Monat. Ohne Plus braucht jeder zusätzliche Shop einen eigenen Tarif, bei Advanced also noch einmal 289 € im Monat. Wer mehrere Shops führt, rechnet Plus deshalb ja ganz anders als ein Händler mit einem Shop.

Grundgebühr je Tarif in Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, Plus bei drei Jahren Laufzeit, Stand 2. November 2026

  1. Basic27 €
  2. Grow79 €
  3. Advanced289 €
  4. Plus2.100 €
Zwischen Advanced und Plus liegen 1.811 € im Monat, zwischen Basic und Advanced nur 262 €. Quelle: Preisseite shopify.com/de/preise (Stand 13. Oktober 2026) und Shopify-Hilfe zum Plus-Tarif (gelesen am 2. November 2026), Plus bei einem Jahr Laufzeit 2.250 €.

Die übrigen Tarife habe ich im Beitrag zu den Shopify Kosten 2026 komplett durchgerechnet, mit Apps, Kasse und drei Beispielshops. Hier geht es eigentlich nur um die Frage, ob und wann Plus dazukommt. Wenn Du den Shop erst noch aufbaust: Beim Shop-Launch zum Festpreis zahlst Du den Shopify-Tarif direkt an Shopify, er ist also kein Teil meines Preises.

2Shopify Plus vs. Shopify: die Gebühren je Verkauf

Der zweite Posten sind die Gebühren je Zahlung, und hier ist Plus eben der günstigste Tarif. Für Kartenzahlungen über Shopify Payments nennt die deutsche Preisseite je nach Tarif 2,1 %, 1,8 %, 1,6 % oder 1,3 %, jeweils plus 0,30 € je Zahlung. Klarna kostet in Basic, Grow und Advanced 2,99 % plus 0,35 € und wird erst mit Plus günstiger, dann sind es 2,19 %. PayPal zahlst Du an PayPal, dieser Satz ändert sich mit dem Tarif ja nicht.

GebührAdvancedPlusUnterschied
Karte über Shopify Payments1,6 % + 0,30 €1,3 % + 0,30 €0,3 %
Klarna über Shopify Payments2,99 % + 0,35 €2,19 % + 0,35 €0,8 %
PayPalSatz von PayPalSatz von PayPalkeiner
Transaktionsgebühr bei externem Zahlungsanbieter0,6 %0,2 %0,4 %

Die letzte Zeile gilt, wenn Du statt Shopify Payments einen externen Anbieter wie Mollie oder Adyen nutzt. Dann berechnet Shopify auf jede Bestellung zusätzlich eine eigene Gebühr, in Basic 2 %, in Grow 1 %, in Advanced 0,6 % und in Plus 0,2 %. Für Shops, die aus Gründen der Buchhaltung oder wegen eines Anbieters im Ausland ohne Shopify Payments arbeiten, ist das der größte Hebel von Plus. Die Festbeträge je Zahlung sind in beiden Tarifen gleich, für den Vergleich spielen sie also keine Rolle.

Deinen Tarif einmal mit echten Zahlen rechnen

Im Erstgespräch rechnen wir mit Deinem Umsatz, Deinem Zahlungsmix und den Funktionen, die Dir fehlen, ob Advanced, Plus oder eine App der günstigere Weg ist. 30 Minuten, ohne Folie.

Erstgespräch vereinbaren

3Ab welchem Umsatz sich Shopify Plus über die Gebühren rechnet

Der Rechenweg ist eigentlich kurz. Zwischen Advanced bei jährlicher Zahlung und Plus bei drei Jahren Laufzeit liegen 1.811 € im Monat. Läuft Dein ganzer Umsatz über Karten, sparst Du mit Plus 0,3 % davon. 1.811 € geteilt durch 0,3 % ergibt rund 604.000 € Kartenumsatz im Monat. Bei einem Jahr Laufzeit sind es 1.961 € Unterschied und rund 654.000 €.

Mit einem gemischten Zahlungsmix verschiebt sich die Grenze etwas nach unten, weil Klarna mit Plus 0,8 % günstiger wird. Für die Tabelle nehme ich an, dass 50 % des Umsatzes über Karten laufen, 30 % über PayPal und 20 % über Klarna. Das ist nur eine Annahme zum Rechnen, Dein Mix steht ja in Deinen Zahlungsberichten. Mit diesem Mix spart Plus 0,31 % vom Umsatz, und die Grenze liegt bei rund 584.000 € im Monat.

Umsatz im MonatErsparnis bei den GebührenMehrkosten GrundgebührPlus kostet im Monat mehr
50.000 €155 €1.811 €1.656 €
150.000 €465 €1.811 €1.346 €
400.000 €1.240 €1.811 €571 €
600.000 €1.860 €1.811 €Plus ist 49 € günstiger

Die Tabelle rechnet mit Plus bei drei Jahren Laufzeit, 50 % Karte, 30 % PayPal und 20 % Klarna, ohne die variable Plattformgebühr und ohne Apps. Bei einem Jahr Laufzeit kommen in jeder Zeile 150 € dazu. Läuft Dein Umsatz komplett über einen externen Zahlungsanbieter, rechnet sich Plus über die 0,4 % Unterschied bei der Transaktionsgebühr schon ab rund 453.000 € im Monat. Mit dem Rechner setzt Du Deinen eigenen Umsatz ein und siehst, was von den Mehrkosten übrig bleibt.

Rechner: Advanced oder Plus bei Deinem Umsatz

Mehrkosten Grundgebühr Plus gegenüber Advanced (289 €)1.811 €
Ersparnis bei den Gebühren je Verkauf465 €
Plus kostet im Monat mehr1.346 €
  1. Grundgebühr
  2. Ersparnis

Mit diesen Einstellungen rechnet sich Plus ab rund 584.000 € Umsatz im Monat.

Rechnet nur Grundgebühr gegen die Gebühren je Verkauf, ohne die variable Plattformgebühr, ohne Apps und ohne Funktionen. Sätze von der Preisseite, Stand 13. Oktober 2026, Plus-Preise aus der Shopify-Hilfe vom 2. November 2026.

Bei 400.000 € Umsatz im Monat bleiben also noch 571 € Mehrkosten, und die müssen die Funktionen von Plus wieder hereinholen. Bei 50.000 € sind es 1.656 €, da geht es dann nur noch um Funktionen. Ob das passt, hängt davon ab, was Du davon brauchst, und diese Liste ist 2026 eben kürzer geworden.

4Was Du seit dem Frühjahr 2026 auch ohne Plus bekommst

Am 2. April 2026 hat Shopify laut Changelog die B2B-Funktionen für Basic, Grow und Advanced freigeschaltet, ohne Aufpreis. Dazu gehören Firmenprofile, bis zu drei aktive B2B-Kataloge mit eigenen Preisen, die über B2B-Märkte zugewiesen werden, Mengenpreise und Mengenregeln, Zahlungsziele und hinterlegte Kreditkarten. Vorher war das alles ein Plus-Argument, und für manchen Händler mit Geschäftskunden war es wohl das einzige. Wie Du Zahlungsziele für Firmenkunden ohne Plus einrichtest, steht im Beitrag zum Kauf auf Rechnung.

Seit dem 13. April 2026 gibt es den Mindest- und Höchstbestellwert im Checkout in jedem Tarif. Am 5. Juni 2026 kamen Rollouts dazu, der eingebaute A/B-Test, mit dem Du ein Theme gegen ein anderes oder eine Checkout-Konfiguration gegen eine zweite testest. Rollouts steht ab Basic bereit. Was damit geht und wo ein Testing-Tool weiter nötig ist, habe ich im Beitrag zu Shopify Rollouts beschrieben.

Oft übersehen wird, was im Checkout schon ohne Plus geht. Im Checkout-Editor stellst Du in jedem Tarif Logo, Farben, Schriften aus der Liste von Shopify, Layout und jeden Feldtext ein, und auf der Danke-Seite und der Bestellstatusseite laufen App-Erweiterungen ab Basic. Mehr dazu im Beitrag zum Shopify Checkout anpassen. Und Shopify Functions, die Rabatt-, Versand- und Zahlungslogik, die Scripts abgelöst hat, kannst Du laut Entwicklerdokumentation in jedem Tarif nutzen, solange sie in einer App aus dem App Store steckt. Nur eine eigene Custom App mit Functions bleibt Plus vorbehalten.

Was sich 2026 an den Gründen für Plus geändert hat

  1. B2B in Basic, Grow und Advanced: Firmenprofile, bis zu drei Kataloge, Zahlungsziele, Mengenpreise (Changelog).

  2. Mindest- und Höchstbestellwert im Checkout in jedem Tarif (Shopify-Hilfe).

  3. Rollouts mit A/B-Tests für Themes, Checkout und Kundenkonto ab Basic, Teil der Summer '26 Edition.

  4. Shopify Scripts, das alte Plus-Werkzeug für Rabattlogik, abgeschaltet. Nachfolger ist Functions.

Nach diesen Terminen ist die Liste der Plus-Gründe kürzer. Quellen: changelog.shopify.com (2. April 2026), Shopify-Hilfe zum Mindestbestellwert, Shopify Rollouts (5. Juni 2026), shopify.dev-Changelog zur Abschaltung von Scripts.

5Was Shopify Plus 2026 weiter exklusiv hat

Die Liste kommt aus der Hilfeseite zum Plus-Tarif und der Entwicklerdokumentation, gelesen am 2. November 2026. Ich habe sie nach dem sortiert, was einen Shop mit einem Standort am ehesten betrifft, und das sind der Checkout und B2B.

  • Eigene Inhalte, Felder und Regeln in den Checkout-Schritten Information, Versand und Zahlung, dazu die Checkout Branding API für eigene Schriften und ein getrennter Checkout für B2B- und B2C-Kunden im selben Shop.
  • Eigene Custom Apps mit Shopify Functions, etwa für eine Rabattlogik, die es so im App Store nicht gibt.
  • B2B ohne die Grenze von drei Katalogen, Kataloge direkt an Firmen und Standorte zuweisen, Anzahlungen, Teilzahlungen und Zahlungsaufforderungen je Lieferung.
  • Neun Erweiterungs-Shops im Preis, unbegrenzt viele Mitarbeiterkonten (Advanced: 15), bis zu 200 Standorte (Advanced: 10) und eigene Benutzergruppen für Berechtigungen.
  • API-Limit von 1.000 Punkten je Sekunde in der GraphQL Admin API statt 100 bei Basic und Grow und 200 bei Advanced. Das merkst Du, wenn ein ERP oder ein PIM viele Produkte auf einmal schreibt.
  • 20 Standorte mit POS Pro im Preis enthalten. Ohne Plus kostet POS Pro 79 € je Standort im Monat, bei vier Läden also 316 €.
  • Kartenzahlungen bis zu 30 Tage vormerken statt sieben, nach dem siebten Tag mit 1,75 % Aufschlag beim Einzug. Das hilft bei Vorbestellungen und Anfertigungen.
  • Shopify Audiences, Launchpad für geplante Aktionen, Combined Listings, Bot-Schutz, Multipass für ein eigenes Login, bis zu 25 Headless-Storefronts und priorisierter Support rund um die Uhr.

Beim Durchlesen fällt mir schon auf, dass die meisten Punkte Händler mit mehreren Shops, mehreren Läden oder einem großen Team betreffen. Ein Shop mit einem Standort und 150.000 € Umsatz im Monat kommt in der Liste selten vor. Und die beiden Punkte, die kleinere Shops am ehesten treffen, der Checkout und eine eigene Rabattlogik, haben inzwischen Umwege, die ohne Plus gehen. Ein Hinweis, der eigentlich in den Checkout soll, passt oft auch in den Warenkorb oder in den Namen der Versandart. Eine Rabattlogik gibt es oft schon als App im App Store, und die läuft dann in jedem Tarif.

Vorsicht

Der Wechsel auf Plus ist ein Vertrag über ein oder drei Jahre. Wer wegen einer Funktion wechselt, die Shopify ein halbes Jahr später in alle Tarife holt, zahlt die Laufzeit trotzdem zu Ende. 2026 ist das mit B2B passiert.

6Shopify Plus wegen einer einzelnen Funktion: zwei Beispiele aus Projekten

Bei einem Feinkosthändler mit vier Läden stand die Frage im Frühjahr an, als die Kasse gewogene Ware verkaufen sollte. Zur Wahl standen Shopify Plus und der bisherige Basic-Tarif mit einer kleinen eigenen App. Im Projekt standen dafür rund 2.000 € gegen rund 40 € im Monat im Raum, beides Planwerte. Die Entscheidung fiel auf die App. Weil Custom Apps mit Functions Plus brauchen, wird sie als öffentliche, nicht gelistete App eingereicht. Die App muss natürlich erstmal entwickelt und dann gepflegt werden, das ist der Preis dieses Wegs. Wie das Wiegen an der Kasse gelöst ist, steht im Beitrag zum Kassensystem mit Waage.

Das zweite Beispiel ist ein Industriehersteller mit B2B-Shop, den wir von Shopware zu Shopify migriert haben. Für Preise je Kundengruppe über die B2B-Funktionen von Shopify war bis zum April 2026 Plus nötig. Mit den B2B-Funktionen in den normalen Tarifen kommt der Shop nach jetzigem Stand ohne Plus aus. Die Grenze von drei Katalogen ist dabei der Punkt, den Du vorher prüfen solltest: Drei Preislisten reichen für manchen Hersteller, für einen Großhändler mit einer eigenen Preisliste je Kunde reichen sie eben nicht.

Brauchst Du Shopify Plus?

Was fehlt Dir in Advanced, und wie viel Umsatz läuft im Monat über den Shop?

  1. Passt, wenn eine einzelne Funktion fehlt und der Umsatz unter rund 400.000 € im Monat liegt

    App aus dem App Store oder kleine eigene App, Tarif bleibt

    Grenze: Eigene Inhalte in den Checkout-Schritten gehen so nicht, dafür bleiben Warenkorb, Versandart und Danke-Seite.

  2. Passt, wenn mehrere Punkte aus der Plus-Liste zusammenkommen, etwa Checkout, mehrere Shops und API-Limits

    Plus, mit Angebot vom Vertrieb und der variablen Gebühr im Vertrag

    Grenze: Laufzeit ein oder drei Jahre, der Preis gilt auch, wenn Shopify eine Funktion später freigibt.

  3. Passt, wenn der Umsatz über rund 580.000 € im Monat liegt oder ein externer Zahlungsanbieter über rund 453.000 €

    Plus rechnet sich schon über die Gebühren

    Grenze: Die variable Plattformgebühr kann die Rechnung wieder ändern, deshalb vorher das Angebot lesen.

Die Wege folgen den Zahlen aus Abschnitt 3 und der Liste aus Abschnitt 5. Die Umsatzgrenzen sind mit dem Zahlungsmix aus der Tabelle gerechnet und verschieben sich mit Deinem Mix.

Fehlt Dir eine Funktion oder ein Tarif?

Im Erstgespräch gehen wir die Funktion durch, die Dich zu Plus treibt, und prüfen, ob eine App, ein Umbau im Theme oder eine kleine eigene App sie in Deinem Tarif löst. Du bekommst eine Einschätzung mit Aufwand und Grenzen.

Erstgespräch vereinbaren

Fazit

Die Shopify Plus Kosten beginnen bei 2.100 € im Monat, und über die Gebühren allein holst Du das erst bei rund 580.000 € bis 600.000 € Umsatz im Monat wieder herein. Darunter kaufst Du Funktionen, und die Liste davon ist seit dem Frühjahr 2026 ja kürzer. B2B mit drei Katalogen, Rollouts und der Mindestbestellwert sind in jedem Tarif. Plus passt, wenn mehrere Punkte zusammenkommen, etwa eigene Checkout-Schritte, mehrere Shops, viele Läden oder ein ERP, das die API-Limits sprengt. Fehlt nur eine Funktion, prüf zuerst eine App aus dem App Store. In den beiden Projekten oben war das der günstigere Weg.

Der erste Schritt: Schreib die Funktionen auf, für die Du Plus willst, und prüf jede einzelne gegen die Liste in Abschnitt 5 und den App Store. Was dann noch übrig bleibt, rechnest Du mit Deinem Umsatz und Deinem Zahlungsmix wie in Abschnitt 3 durch, bevor Du mit dem Vertrieb sprichst.

Häufige Fragen

Was ist Shopify Plus?

Shopify Plus ist der größte Tarif von Shopify für Händler mit hohem Umsatz oder mehreren Shops. Er läuft auf derselben Plattform wie Basic, Grow und Advanced, bringt aber einen anpassbaren Checkout, eigene Apps mit Shopify Functions, unbegrenzte B2B-Kataloge, neun Erweiterungs-Shops, höhere API-Limits und priorisierten Support mit. Der Vertrag läuft über ein oder drei Jahre.

Was kostet Shopify Plus im Monat?

Laut Shopify-Hilfe 2.100 € netto im Monat bei drei Jahren Laufzeit und 2.250 € bei einem Jahr. Für Händler mit höherem Umsatz kommt eine variable Plattformgebühr dazu, für die Shopify keine Zahl veröffentlicht. Dazu kommen die Gebühren je Zahlung, bei Karten über Shopify Payments 1,3 % plus 0,30 €.

Ab welchem Umsatz lohnt sich Shopify Plus?

Über die Gebühren allein ab rund 580.000 € bis 600.000 € Umsatz im Monat gegenüber Advanced, je nach Zahlungsmix und Laufzeit. Mit einem externen Zahlungsanbieter liegt die Grenze bei rund 453.000 €. Darunter lohnt sich Plus nur, wenn Du Funktionen brauchst, die es nur dort gibt, etwa eigene Inhalte in den Checkout-Schritten oder mehrere Shops in einer Organisation.

Was ist der Unterschied zwischen Shopify und Shopify Plus?

Die Plattform, der Admin und die Themes sind gleich. Plus hat niedrigere Gebühren je Zahlung, einen Checkout, den Du mit eigenen Inhalten und Regeln umbauen kannst, eigene Apps mit Functions, B2B ohne die Grenze von drei Katalogen, mehr Shops, Standorte und Mitarbeiterkonten sowie ein fünfmal so hohes API-Limit wie Advanced. Dafür kostet er 2.100 € statt 289 € im Monat und bindet Dich über ein oder drei Jahre.

Brauche ich Shopify Plus für B2B?

Seit dem 2. April 2026 nicht mehr für den Einstieg. Basic, Grow und Advanced haben Firmenprofile, bis zu drei aktive B2B-Kataloge über B2B-Märkte, Mengenpreise und Zahlungsziele. Plus brauchst Du, wenn jede Firma eine eigene Preisliste bekommen soll, wenn Du Kataloge direkt an Firmen zuweisen willst oder Anzahlungen und Teilzahlungen verlangst.

Warum ist Shopify Plus so teuer?

Mit dem Preis bezahlst Du vor allem Dinge, die kleinere Shops nicht brauchen: neun Shops im Preis, 20 Standorte mit POS Pro, 1.000 API-Punkte je Sekunde, priorisierten Support und den Checkout zum Umbauen. Wer davon nur einen Punkt braucht, zahlt die anderen mit. Deshalb lohnt sich vor dem Wechsel der Blick in den App Store, ob eine App die eine Funktion in Deinem Tarif löst.

Alexander Karl, Shopify Freelancer und E-Commerce Berater, Berlin

Alexander Karl

Shopify Freelancer und E-Commerce Berater, Berlin

Ich baue und optimiere Shopify-Shops für Händler, die selbst anpacken: Launch, Migration, Conversion-Optimierung und laufender Support. Vorher war ich mehrere Jahre als Interim Product Manager im E-Commerce von Mittelstand und Konzernen unterwegs.

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