Migration zu Shopify: Warum die Plattform nicht Dein Problem ist
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Migration kopiert den Zustand Deines Shops. Unsaubere Produktdaten, unklare Kategorien und fehlende Abläufe kommen auf der neuen Plattform genauso an wie auf der alten.
- Bei einem Händler für Werkzeuge und Werkstattbedarf haben wir 2024 erst im alten Shopware-5-Shop die Conversion Rate um 7 % gesteigert und dann migriert. Der Umzug hat danach Probleme gelöst, die vorher klar benannt waren.
- Fünf Fragen helfen Dir zu prüfen, ob Du bereit bist. Sie drehen sich um Sortiment, Preislogik, angebundene Systeme, Kundenbedarf und den Umfang für den Go-live.
- Shopify passt, wenn Du Standardwege gehen willst und Deinen Betrieb darauf einstellst. Wenn Dein Geschäft von vielen gewachsenen Sonderwegen lebt, lohnt sich der Vergleich mit anderen Systemen wie Shopware oder JTL-Shop.
Anfragen zur Migration zu Shopify klingen oft ähnlich. Das alte System ist zu langsam oder zu teuer, die Agentur meldet sich nicht mehr, und der Shop verkauft schlechter als früher. Dann folgt die Frage nach dem Preis für den Umzug. Ich frage dann erstmal zurück, was nach dem Umzug eigentlich anders sein soll.
Darauf gibt es nicht immer gleich eine klare Antwort. Der Shop läuft nicht gut, also liegt der Verdacht nahe, dass die Plattform schuld ist. Manchmal stimmt das ja. Shopware 5 bekommt seit Juli 2024 keine Sicherheitsupdates mehr, ein alter WooCommerce-Shop mit vielen Plugins macht viel Wartungsarbeit, und wer sein System selbst hosten muss, zahlt dafür jeden Monat mit Zeit. Der Grund, warum ein Shop schlechter verkauft, kann aber genauso gut in dem liegen, was drin ist, also in Daten, Struktur und Abläufen.
Dieser Beitrag ist eine Einordnung und keine Anleitung. Er erklärt an drei Projekten, warum eine Migration Deine Probleme mitnimmt, und stellt die fünf Fragen, die vor der Plattformwahl beantwortet sein sollten. Wenn Du danach zu Shopify willst, weißt Du, was Du vorher klären solltest.
1Was bei einem Werkzeughändler vor der Migration passiert ist
Ein Händler für Werkzeuge und Werkstattbedarf verkauft an Privatkunden und Betriebe, über den eigenen Shop und über Marktplätze. 2024 stand der Wechsel von Shopware 5 auf Shopware 6 an, und ich war von Juni bis November als Interim E-Commerce Manager dabei. Das war also kein Shopify-Projekt, und trotzdem erzähle ich es in Migrationsgesprächen gern als Beispiel.
Der naheliegende Plan wäre gewesen, alle Kraft in die neue Plattform zu stecken und den alten Shop bis zum Go-live in Ruhe zu lassen. Wir haben es andersherum gemacht. Im alten Shopware-5-Shop haben wir A/B-Tests mit VWO aufgesetzt, die Auswertungen aus etracker regelmäßig angeschaut und umgesetzt, was die Zahlen hergaben. Nach ein paar Monaten stand die Conversion Rate 7 % höher, und die Warenkorbabbrüche lagen 12 % niedriger, auf einer Plattform, die kurz vor dem Ende stand.
Mindestens so wichtig wie die Zahlen war, was wir dabei gelernt haben. Die Ergebnisse der Tests sind in die Roadmap geflossen und damit auch in die Planung für Shopware 6. Als die Migration kam, war also klarer, welche Probleme sie lösen sollte. Für die neuen Funktionen habe ich Testfälle geschrieben, und die Fachbereiche haben in der Abnahme damit getestet.
Parallel dazu haben wir Amazon, eBay und Kaufland als zusätzliche Verkaufskanäle angebunden, noch im alten System und ohne auf die Migration zu warten.
Wenn Du heute vor einer Migration zu Shopify stehst, lohnt sich ein Blick auf dieselbe Reihenfolge. Zuerst verstehst Du, was im aktuellen Shop nicht funktioniert und warum. Danach entscheidest Du, was die neue Plattform davon lösen soll. Wenn der Termin drängt, etwa weil das alte System keine Updates mehr bekommt, kann beides auch parallel zur Migration laufen.
2Was eine Migration mitnimmt, ob Du willst oder nicht
Technisch ist eine Migration ein Kopiervorgang. Produkte, Varianten, Kunden, Bestellungen und Inhalte werden exportiert, in ein neues Format gebracht und importiert. Was dabei nicht passiert, ist eine Bewertung der Daten. Ein Produkt mit drei Zeilen Beschreibung von 2017 und einem Bild in 600 Pixeln Breite kommt in Shopify an, wie es war, nur eben in einem schöneren Theme.
Bei einem reinen Import kommen drei Dinge mit.
- Zuerst kommen die Produktdaten mit, also Titel ohne System, doppelte Produkte, die eigentlich Varianten wären, fehlende Maße und Gewichte, Kategorietexte, die keiner mehr liest. Bei einem Fachhändler, den ich 2026 von IONOS zu Shopify begleite, gehen wir deshalb vor dem Import das Sortiment durch und entscheiden, was mitkommt, was zusammengelegt wird und was wegfällt. Der Go-live ist für Oktober 2026 geplant.
- Dann kommt die Struktur mit, etwa Kategorien, die nach Lieferanten sortiert sind statt nach dem, was der Kunde sucht. Dazu gehören auch Filter, die es nur gibt, weil die alte Plattform sie anbot, oder eine Navigation mit sehr vielen Punkten, weil jede Abteilung einen wollte. Was im alten Shop Kategorien waren, heißt in Shopify Kollektionen. Automatische Kollektionen befüllen sich nur dann richtig, wenn die Produkte die Merkmale tragen, nach denen die Regel sortiert.
- Schließlich kommen auch die Abläufe mit. Wer legt Produkte an, wer pflegt Preise, wer beantwortet Retouren, wie kommen Bestellungen in die Warenwirtschaft. Wenn diese Fragen im alten Shop mit „macht der Kollege irgendwie“ beantwortet wurden, beantwortet Shopify sie auch nicht. Die Abläufe musst Du auch auf der neuen Plattform selbst festlegen.
Man kann die Produkte natürlich auch erstmal so übernehmen und später aufräumen. Das geht, hat aber einen Haken. Nach dem Go-live läuft der Shop, die Bestellungen kommen, das Team lernt das neue Backend, und die Bereinigung rutscht leicht nach hinten. Deshalb räume ich lieber vor dem Import auf. Wenn der Termin das nicht hergibt, hilft eine feste Liste, welche Produkte nach dem Go-live wann drankommen.
Shopify hat dazu ein paar Grenzen, die Du vorher kennen solltest. Ein Produkt kann bis zu drei Optionen haben, etwa Größe, Farbe und Material, und seit Oktober 2025 bis zu 2.048 Varianten, in allen Tarifen. Was im alten System als eigenes Produkt angelegt war, weil es keine Varianten kannte, kann in Shopify oft eine Variante werden. Wann das passt und wann nicht, steht im Beitrag Produkt oder Variante. Zusatzinformationen wie Inhaltsstoffe, Maße oder Pflegehinweise legst Du am besten in Metafeldern an, wenn Du danach filtern oder sie einheitlich anzeigen willst. Wenn das vor dem Import entschieden ist, sparst Du Dir einen zweiten Import.
Du weißt noch nicht, ob Deine Daten umzugsfähig sind?
Im Erstgespräch schauen wir 30 Minuten auf Deinen Export und Deine Kategorien. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was vor dem Umzug aufgeräumt werden muss und was so bleiben kann.
3Fünf Fragen, die Du vor der Plattformwahl klären solltest
Diese fünf Fragen arbeite ich im Migrations-Audit ab, bevor ich einen Preis nenne. Du kannst sie Dir auch selbst stellen. Wenn Du bei mehreren davon noch keine Antwort hast, lohnt es sich, die zuerst zu klären.
Frage 1: Was verkaufst Du eigentlich, und in welcher Struktur?
Das klingt einfach, kann aber einiges an Arbeit machen. Wie viele Produkte sind aktiv, und wie viele davon haben in den letzten zwölf Monaten verkauft? Was ist eine Variante und was ein eigenes Produkt? Welche Merkmale braucht der Kunde zum Filtern? Beim Fachhändler aus dem IONOS-Projekt haben wir das in zwei Workshops geklärt. Daraus ist eine Produktliste entstanden, in der für jedes Produkt Variante, Kollektion und Steuersatz festgelegt werden.
Frage 2: Wie kommen Deine Preise zustande?
Ein Listenpreis für alle ist einfach. Sobald es Kundengruppen gibt, Staffelpreise, Händlerrabatte, Nettopreise für Firmenkunden oder Preise aus dem ERP, musst Du vorher wissen, wie Shopify das abbildet. Seit April 2026 sind Firmenprofile, Staffelpreise, Zahlungsziele und bis zu drei aktive B2B-Kataloge auch in den Tarifen ohne Plus enthalten, vorher gab es das nur mit Plus. Wer mehr braucht, kann zu Plus wechseln oder eine B2B-App wie SparkLayer nutzen. Ob Deine Preislogik reinpasst, entscheidet sich trotzdem an den Ausnahmen. Bei einem Industriehersteller, der von Shopware kam, haben wir die Kundengruppenpreise deshalb zuerst in einem Proof of Concept gebaut und mit dem ERP durchgetestet, bevor über den eigentlichen Umzug gesprochen wurde.
Frage 3: Welche Systeme hängen an Deinem Shop?
Warenwirtschaft, Buchhaltung, Rechnungsversand, Versanddienstleister, Newsletter, Marktplätze. Für jedes davon brauchst Du eine von drei Antworten. Es gibt eine Anbindung an Shopify, es wird ersetzt, oder es fällt weg. Beim Industriehersteller lief die Anbindung an Business Central über eine Middleware, und der Datenfluss wurde von Ende zu Ende geprüft, inklusive Performance-Tests. Bei kleineren Shops kann es umgekehrt sein. Dort läuft zum Beispiel der Rechnungsversand noch von Hand, und die Migration ist ein guter Anlass, ihn zu automatisieren. Beides ist in Ordnung, aber beides muss vorher feststehen.
Frage 4: Was brauchen Deine Kunden wirklich?
Für den B2B-Shop des Industrieherstellers haben wir vor dem Bau acht Kunden interviewt. Die Ergebnisse sind in das Layout und in die Bestellabläufe eingeflossen. Wenn Du keine Interviews führen willst, schau Dir die Suchanfragen und Supportmails der letzten Monate an. Dort siehst Du oft, was Kunden suchen und nicht finden.
Frage 5: Was muss am Tag des Go-live drin sein, und was nicht?
Ich arbeite dafür mit einer Liste in drei Stufen, MUST, SHOULD und COULD. MUST ist alles, ohne das der Shop nicht verkaufen kann, also Kernsortiment, Zahlung, Versand, Rechtstexte und die Weiterleitungen der alten Adressen. SHOULD kommt in den ersten Wochen danach. COULD ist die Wunschliste, und sie wird auch ehrlich so behandelt. Beim IONOS-Projekt arbeiten wir mit so einer Liste. Produkte, die nicht im MUST stehen, lassen sich auch nach dem Go-live noch entscheiden. Ohne so eine Liste wird eine Migration leicht zur Sammelstelle für alles, was man schon immer mal ändern wollte, und dann rutscht der Termin schneller.
Bevor Du Dich für eine Plattform entscheidest, solltest Du diese Dinge in der Hand haben.
- Eine Liste der aktiven Produkte mit den Verkaufszahlen der letzten zwölf Monate.
- Eine Entscheidung, was Variante und was eigenes Produkt ist.
- Deine Preislogik inklusive aller Ausnahmen, auf einer Seite erklärt.
- Alle angebundenen Systeme, und für jedes die Antwort: bleibt, wird ersetzt, fällt weg.
- Fünf Sätze darüber, was Deine Kunden am neuen Shop anders erleben sollen.
- Eine MUST-Liste für den Go-live, die auf eine Seite passt.
4Wann Shopify die richtige Antwort ist und wann nicht
Mit den Antworten auf die fünf Fragen wird die Plattformwahl deutlich einfacher. Shopify passt gut, wenn Du bereit bist, Standardwege zu gehen. Der Checkout läuft so, wie Shopify ihn vorgibt, das Produktmodell arbeitet mit Optionen und Metafeldern, und für das, was das System nicht mitbringt, gibt es Apps. Dafür bekommst Du ein gehostetes System, das Du nicht selbst updaten musst, einen Checkout, der auf dem Handy funktioniert, und einen App-Markt, der die meisten Standardfälle abdeckt. Für kleinere Händler ohne eigenen Entwickler ist das oft ein guter Tausch. Arbeitest Du schon mit JTL-Wawi, ist JTL-Shop eine naheliegende Alternative, und wenn Du Dein System selbst hosten und tief anpassen willst, lohnt ein Blick auf Shopware.
Shopify passt schlechter, wenn Dein Geschäft von Sonderlogik lebt, die tief im Checkout oder in der Preisberechnung sitzt, und Du diese Logik nicht vereinfachen willst. Es passt auch schlechter, wenn der eigentliche Grund für den Wechsel der Frust über die alte Agentur ist. Den nimmst Du mit, wenn Du die Zusammenarbeit nicht anders aufsetzt. Wie das aussehen kann, steht im Beitrag zur Zusammenarbeit mit einem Shopify Freelancer.
| Ausgangslage | Was ich empfehle |
|---|---|
| Alte Plattform ohne Sicherheitsupdates, etwa Shopware 5 seit Juli 2024 | Zeitnah migrieren und die Daten parallel aufräumen, mit einer MUST-Liste, die den Termin hält |
| Shop verkauft schlecht, die Plattform ist aktuell | Erst die Conversion Rate im bestehenden Shop anschauen, dann über einen Umzug entscheiden |
| Preislogik mit vielen Ausnahmen, ERP führt die Preise | Proof of Concept mit echten Preisen und ERP-Anbindung, bevor die Entscheidung fällt |
| Kleines Team, kein Entwickler, Standardprozesse | Oft Shopify, mit Audit, Datenbereinigung und Weiterleitungen; ich plane dafür sechs bis acht Wochen |
| Frust über Agentur oder Dienstleister | Zusammenarbeit neu aufsetzen, die Plattform erst danach bewerten |
Und manchmal lautet die ehrliche Antwort, dass es noch nicht so weit ist. Wenn Du die fünf Fragen noch nicht beantworten kannst, kommen sie sonst mitten in der Migration auf den Tisch und können den Zeitplan durcheinanderbringen. Beim Werkzeughändler ist die Arbeit im alten Shop über die Roadmap direkt in die Planung der Migration eingeflossen.
5Wie ein Umzug abläuft, wenn die Antworten stehen
Wenn die fünf Antworten stehen, geht es an die Umsetzung. Für kleinere Shops mit einfachem Sortiment geht ein Umzug oft auch ohne Dienstleister, etwa mit Import-Apps wie Matrixify oder Cart2Cart aus dem Shopify App Store. Ich arbeite Migrationen in einer festen Reihenfolge ab.
Am Anfang steht der Audit. Export ziehen, Daten sichten, Anbindungen klären, MUST-Liste schreiben, Termin festlegen. Danach kommen Theme und Struktur, parallel läuft die Datenbereinigung in einer Tabelle, an der auch Dein Team arbeitet, ohne den Import zu blockieren. Dann folgt der Import in einen Testshop, den Du eine Woche lang benutzt wie den echten. Weiterleitungen, Rechtstexte, Zahlung und Versand werden mit Testbestellungen geprüft. Der Go-live selbst passiert an einem ruhigen Wochentag am Vormittag, und danach bleibe ich 30 Tage erreichbar, weil in den ersten Wochen die Dinge auffallen, die kein Test findet.
Die Weiterleitungen der alten Adressen helfen dabei, dass Deine Rankings den Umzug gut überstehen. Bei der IONOS-Migration hat die Liste nach dem Stand der Planung im September 2026 692 Zeilen, weil jede Adresse mit Sonderzeichen in zwei Schreibweisen drinstehen muss. Das ist Fleißarbeit, aber ohne sie führen die alten Adressen nach dem Umzug auf eine Fehlerseite.
Für eine Migration dieser Größe plane ich sechs bis acht Wochen bis zum Go-live, mit rund 15 Personentagen auf meiner Seite. Das sind Planwerte aus meinen Angeboten. Was der Festpreis für die Migration ab 5.990 Euro abdeckt, steht auf der Leistungsseite. Die konkrete Zahl hängt an den Antworten aus den fünf Fragen. Varianten, Preislogik und Anbindungen treiben den Aufwand, die reine Anzahl der Produkte eher nicht.
Du planst den Wechsel zu Shopify?
Im Erstgespräch gehen wir die fünf Fragen an Deinem Shop durch. Danach weißt Du, ob Du bereit bist, was vorher aufgeräumt werden muss und was die Migration bei Dir kostet.
Fazit
Eine Migration löst vor allem die Probleme, die vorher benannt sind. Was keiner angeschaut hat, kommt meist unverändert im neuen Shop an. Beim Werkzeughändler war die Arbeit am alten Shop eine gute Vorbereitung auf den neuen. Mit den Antworten auf die fünf Fragen siehst Du, ob Shopify zu Dir passt oder ein anderes System. Einen kleineren Shop mit einfachem Sortiment kannst Du mit Import-Apps auch selbst umziehen, bei vielen Anbindungen und Sonderpreisen lohnt sich Unterstützung.
Der erste Schritt: Zieh den Produktexport aus Deinem aktuellen Shop, leg die Umsatzliste der letzten zwölf Monate daneben und markiere jedes Produkt, das ohne Nachdenken mit muss. Das ist Deine erste MUST-Liste, und sie zeigt Dir schnell, wie viel Arbeit vor der Migration liegt.
Häufige Fragen
Löst eine Migration zu Shopify meine Conversion-Probleme?
Nur die, die an der Plattform hängen, etwa ein langsamer oder unhandlicher Checkout. Schlechte Produktdaten, unklare Kategorien und fehlende Abläufe kommen im neuen Shop genauso an. Deshalb lohnt sich eine Analyse im bestehenden Shop, bevor Du die Entscheidung triffst.
Muss ich meine Produktdaten vor der Migration bereinigen?
Du musst nicht, aber vor dem Import ist ein guter Zeitpunkt dafür. Nach dem Go-live fehlt im laufenden Betrieb oft die Zeit. Entscheide möglichst vorher, was Variante und was eigenes Produkt ist und welche Produkte gar nicht mitkommen. Was später drankommt, hältst Du am besten in einer festen Liste fest.
Wie lange dauert eine Migration zu Shopify?
In meinen Angeboten plane ich zwischen Audit und Go-live meist sechs bis acht Wochen. Die Dauer hängt weniger an der Anzahl der Produkte als an Varianten, Preislogik und den Anbindungen an Warenwirtschaft oder Buchhaltung.
Kann Shopify B2B-Preise und Kundengruppen abbilden?
Seit April 2026 sind Firmenprofile, Staffelpreise, Zahlungsziele und bis zu drei aktive B2B-Kataloge in allen Tarifen enthalten, unbegrenzt viele Kataloge gibt es mit Plus. Dazu kommen B2B-Apps wie SparkLayer. Ob Deine Preislogik damit abgedeckt ist, entscheidet sich an den Ausnahmen. Bei komplexen Fällen baue ich vorher einen Proof of Concept und teste ihn gegen das ERP.
Was ist eine MUST-Liste bei der Migration?
Die Liste aller Dinge, ohne die der neue Shop am Tag des Go-live nicht verkaufen kann: Kernsortiment, Zahlung, Versand, Rechtstexte und die Weiterleitungen der alten Adressen. Alles andere kommt auf SHOULD oder COULD. Die Liste hilft, den Termin zu halten, weil sie verhindert, dass die Migration zur Sammelstelle für alle offenen Wünsche wird.
Was kostet eine Migration zu Shopify?
Auf karl.cc beginnt eine Migration bei 5.990 Euro. Was sie bei Dir kostet, hängt an Varianten, Preislogik und Anbindungen, nicht an der reinen Produktzahl. Im Erstgespräch gehen wir die fünf Fragen durch, danach bekommst Du eine Einschätzung mit Festpreis.
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